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  • Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Auch beim ersten Auswärtsspiel stand Zweitliga-Aufsteiger BG BASKETS 2 am Ende mit leeren Händen da. Die Rollstuhlbasketballer von der Elbe verkauften sich bei der 47:82 (14:16, 24:30, 33:48) Niederlage in Rahden über weite Strecken teuer und streckten bis zum Ende hin nie die Waffen. Im Laufe der Partie musste der Liganeuling allerdings dem Tempo der Nordrhein-Westfalen Tribut zollen.

„Bei uns kommen augenblicklich zwei Sachen zusammen: Wir sind noch zu naiv für diese Liga und es rächt sich, dass wir keine kontinuierliche Saisonvorbereitung hatten“, analysiert Trainer Bernd Eickemeyer. Seine Aufgabe wird es in den kommenden Wochen sein, diverse individuelle Defizite aufzuarbeiten und das Zusammenspiel in Offensive und Defensive weiter zu harmonieren. Gegen die übermächtigen Rahdener mussten sich die rollenden HSV-Korbjäger allein auf ihre kämpferischen Tugenden verlassen.

Das klappte zunächst denn auch - jedoch nur etwas mehr als 10 Minuten: Nach ausgeglichenem ersten Viertel, setzten sich die Gastgeber ab der 12. Spielminute durch eine harte aber regelkonforme Verteidigungsarbeit und schnelles Offensivspiel ab. Die Hamburger kamen nur noch selten auf gute Schusspositionen. Und wenn ein Gästespieler dann zum Abschluss kam, foulten die Hausherren konsequent. Von der Linie dann ließen die Baskets gerade in dieser Spielphase etliche Punkte liegen, so dass der Rückstand von Minute zu Minute deutlicher wurde. Über die ganze Spielzeit hinweg war die Freiwurfquote der Baskets-Zweiten mit 24 Prozent erneut schwach.

In den dritten Abschnitt starteten die Hanseaten mit einer fünfminütigen Offensivflaute, die die Weichen für die jetzt stürmisch aufspielenden Rahdener endgültig auf Sieg stellten. Coach Eickemeyer resümiert: „Erfreulich war, dass wir auch bei diesem klaren Rückstand nicht aufgesteckt haben, wie noch in der Vorwoche gegen Warendorf.“ Für die Baskets 2 spielten: Niklas Neuroth (16), Stephan Pauli (14), Dirk Thalheim (8), Philipp Vogel (3), Maya Lindholm, Karim Drews, Jan Wienk (je 2) und Nicole Seifert.

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