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  • Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

 

Die drei Teilnehmerinnen der Para Kanu WM Kopenhagen | Foto: André Brendel

Sechs deutsche Parakanuten heute in den Endläufen


„Besser Gold bei den Paralympics und Silber hier, als umgedreht.“ War der Kommentar von Edina Müller zum Gewinn der Silbermedaille in der Startklasse Kl 1 bei den Weltmeisterschaften in Kopenhagen. In einer Neuauflage des paralympischen Finales bezwang diesmal Maryna Mazhula aus der Ukraine die 38-jährige Hamburgerin. Katherine Wollerman aus Chile wurde wieder Dritte. „Die Spritzigkeit war nicht mehr so da.“ Sagte Edina Müller weiter. Als Sensation bezeichnete Bundestrainer André Brendel den sechsten Platz der erst 16-jährigen Johanna Pflügner. Die Rollstuhlfahrerin vom Halleschen KC 54 zeigte mit einem sehr guten Start und einer stabilen Leistung über die Strecke bei ihrer ersten internationalen Meisterschaft im gleichen Rennen eine herausragende Leistung.

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Parakanuten auf dem Wasser bei der DM 2018 | Foto: Christel Schlisio

Die 10.Deutschen Parakanu-Meisterschaften beginnen am Freitag auf der Regattstrecke in Hamburg-Allermöhe. Die Veranstalter haben alles getan, um diese Meisterschaften, zusammen mit der 100.Deutschen Kanurennsport-Meisterschaft, unter den schwierigen Corona- Vorschriften stattfinden zu lassen.

Gemeldet haben Parakanuten aus 11 Vereinen. Sie werden in den Bootsklassen Kajak und Va´a, dem Canadier der Parakanuten, im Einer über 200m an den Start gehen. Die Mitglieder der Parakanu-Nationalmannschaft nutzen die Rennen für die Vorbereitung für die Paralympics im Rahmen eines Trainingslagers in Hamburg. „Die Sportler fahren die Rennen als Belastungstest.“ Sagt Bundestrainer André Brendel. Denn 2 Tage nach der Regatta geht es für Nationalmannschaft nach Japan. Dort findet ein abschließendes Trainingslager in Naka statt, bevor die Mannschaft zu den Paralympics nach Tokio reist.

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Gruppenfoto der Teilnehmenden | Foto: Pia Wilke, HSV e.V.

Endlich wieder Rollstuhlbasketball: In Hamburg konnte unter strengen Hygiene-Vorschriften das erste TryOut powered by Wellspect stattfinden - und das sorgte für viel Freude.

„Oh je, mir tut ja jetzt schon alles weh“, klagt Yorusalem „Yorsi“ Yohanns (18) am Schluss des gut fünfstündigen Tryout-Trainings in Hamburg. Und die junge Paraplegikerin, die direkt aus einer schleswig-holsteinischen Rehaklinik in die Sporthalle am Horner Weg gekommen ist, befürchtet für den nächsten Tag noch Schlimmeres. Doch das Erlebte, und besonders die vielen kleinen Erfolgserlebnisse, während der DRS-Veranstaltung wiegen - wie eigentlich immer - jeden Muskelkater auf. „Das war ein toller Tag und Rollstuhlbasketball ist ein geiler Sport“, resümiert die junge Fehmarnerin denn auch tags darauf.

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Viele Paralympics Starter bei den Weltmeisterschaften - Ein Vorbericht zur WM 2021

Am Donnerstag beginnen die Rennen der Weltmeisterschaften der Parakanu-Rennsportler und der Rennsportler in Kopenhagen. In der deutschen Parakanu-Mannschaft werden alle Paralympics-Starter bis auf Ivo Kilian mit dabei sein. Kilian musste sich Arbeits-bedingt entscheiden, ob er bei den Paralympics in Tokio oder bei den Weltmeisterschaften an den Start geht. Die deutsche Mannschaft wird auch in den nicht-paralympischen Disziplinen stark vertreten sein. Und der Bundestrainer André Brendel setzt zusätzlich auf die Nachwuchskräfte, so dass insgesamt zehn deutsche Parakanuten die Reise nach Kopenhagen antreten.

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Ivo Kilian in seinem Kanu | Foto: Christel Schlisio

Deutscher Parakanute nachnominiert

Gestern erreichte Ivo Kilian ein überraschender Anruf vom Bundestrainer André Brendel: „Willst und kannst du noch nach Tokio kommen?“ Die chinesische Mannschaft hatte ihren Startplatz in der Startklasse Kl2 Männer zurückgegeben, und das Internationale Paralympische Komitee(IPC) hat diesen Startplatz dann dem deutschen Team angeboten.
Ivo Kilian hatte beim Weltcup in Szeged die Qualifikation um den Bruchteil von Sekunden verpasst, und war der erste auf einer Nachrücker-Liste. Niemand hat jedoch so kurz vor Beginn der Spiele damit gerechnet, dass sich da noch eine Chance eröffnen könnte. Jetzt stehen einige organisatorische Aufgaben vor dem 44-jährigen IT-Techniker aus Halle.

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Trainer und aktive Sporttreibende | Foto: Christel Schlisio

„Mit der Ernennung zum Parakanu-Landesstützpunkt kann der begonnene, sehr vielversprechende Weg konsequent und zielgerichtet zur Entwicklung von Nachwuchskadern für den deutschen Parakanusport fortgesetzt werden.“ Sagt Volker Reichel, Ressortleiter Parakanu im Deutschen Kanu-Verband(DKV) zum Schreiben der Brandenburgischen Landesregierung. Diese hat den ESV Lok RAW Cottbus e.V. zum Landesstützpunkt Parakanu ernannt und stellt entsprechend finanzielle Mittel zur Verfügung, auch zur Finanzierung einer hauptamtlichen Trainerstelle. Damit entsteht erstmals in Brandenburg ein Parakanu-Stützpunkt.

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Wer es verpasst hat "DAS" live zu schauen, hat hier die Möglichkeit es nachzuholen.
Ein schöner kleinen Film über das Blindenfußball Basis Training des FC St. Pauli. Vor allem ist die inklusive Form des Abschlussspiels sehr gut herausgearbeitet.

Zur ARD Mediathek geht es hier:

Screenshot des Videos

von links: Edina Müller, Felicia Laberer und Anja Adler  | Foto: Andre Brendel

Zwei Titel bei den Europameisterschaften in Poznan

„Es ist unglaublich, wie heute Anja Adler und Felicia Laberer auf den letzten Metern den Titel geholt haben.“ sagt der Bundestrainer Andre Brendel nach dem sehr erfolgreichen Abschneiden bei den Europameisterschaften der olympischen und paralympischen Kanurennsportler in Poznan/Polen.

Felicia Laberer, SC Berlin-Grünau, machte den Anfang in der Startklasse Kl 3. Die Französin Nelia Barbosa zeigte einen sehr schnellen Start, aber die 20-jährige Auszubildende schob sich immer näher heran, und schaffte es kurz vor der Ziellinie, noch die Französin abzufangen. Sie selbst sagt zu ihrem Rennen: “Das Rennen war noch nicht perfekt, aber nah dran.“

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