• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Die MUT-TOUR möchte zur Entstigmatisierung der Depression als Erkrankung beitragen – Zwischenstopp beim DBS in Frechen

Frechen, 26. Juli 2017. Seit 2012 bewegt sich die MUT-TOUR durch Deutschland, nun machte sie einen Zwischenstopp an der Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) in Frechen. Das Aktionsprogramm hat es sich zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zur Entstigmatisierung der Depression als Erkrankung zu leisten. Dafür haben bis 2016 126 depressionserfahrene und -unerfahrene Menschen über 22.000 Kilometer zurückgelegt. Der DBS unterstützt die MUT-TOUR als Bundespartner und freute sich über die Stippvisite in der Bundesgeschäftsstelle.

„Nicht jeder Behinderung oder chronischer Erkrankung liegt eine sichtbare Krankheit oder Einschränkung zugrunde. Auch bei psychischen Erkrankungen spielen Bewegung und Sport eine wichtige Rolle“, sagt DBS-Generalsekretär Thomas Urban. Der DBS biete daher gemeinsam mit seinen Landes- und Fachverbänden spezielle Angebote im Rahmen des Rehabilitationssports an. Rehabilitationssport gebe dabei Menschen mit psychischen Erkrankungen die Möglichkeit, ihre Bewegungsfähigkeit mit Hilfe von speziell ausgebildeten Übungsleitern nachhaltig zu verbessern, erklärt Urban.

Noch bis zum 25. August ist die MUT-TOUR quer durch Deutschland unterwegs – auf Tandems, in Zweier-Kajaks oder zu Fuß beim Wandern werden 3.200 Kilometer zurückgelegt. Die 45 neuen und alten Teilnehmer der diesjährigen MUT-TOUR erleben, wie Sport ohne Leistungsdruck in Kombination mit Struktur, Natur und Gemeinschaft die Stimmung heben kann. Durch tägliche Interviews mit den Medien vor Ort ist es dem Projekt seit 2012 gelungen, ermutigende Depressionserfahrung und einen unverkrampften Umgang mit dem „D-Wort” in Form von über 1.500 Berichten weiterzugeben.

Der Name ist Programm: Mutige Teilnehmer möchten anderen Menschen Mut machen. Die Perspektive ist es, einmal in einer Gesellschaft zu leben, in der sowohl betroffene als auch nicht-betroffene Personen angst- und schamfrei mit psychischen Erkrankungen umgehen können. Trägerverein der MUT-TOUR ist als einziger bundesweit tätiger Betroffenenverband die Deutsche DepressionsLiga. Die BARMER und die Deutsche Rentenversicherung Bund sind Kostenträger. Bundespartner sind neben dem Deutschen Behindertensportverband die Stiftung Deutsche Depressionshilfe, das Bündnis gegen Depression und der Fahrrad-Club ADFC e.V.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Deutschen Behindertensportverbandes.

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