• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Ski alpin: Deutsches Team überzeugt beim Wettkampf-Marathon mit 34 Podestplatzierungen bei Welt- und Europacups, darunter 15 Siegen

Frechen, 27. Dezember 2016. Mit 15 Siegen und insgesamt 34 Podestplatzierungen in Welt- und Europacups hat die deutsche Nationalmannschaft Ski alpin zum Abschluss des Jahres für mächtig Furore gesorgt. Erfolgreichste Athletin bei den Stationen im österreichischen Pitztal und im Kühtai sowie in St. Moritz (Schweiz) war Andrea Rothfuss (27/VRS Mitteltal/Damen stehend) mit fünf Siegen im Welt- und drei im Europacup. Auch Anna Schaffelhuber (23/TSV Bayerbach), Anna-Lena Forster (21/BRSV Radolfzell) und Georg Kreiter (31/RSV Murnau) erreichten mit dem Monoski starke Resultate und zählen weiterhin zur Weltspitze. Zudem überzeugte der Nachwuchs, allen voran Ruth Hagspiel, die es im Weltcup sogar einmal auf Platz zwei im Riesenslalom schaffte.

„Ich bin enorm zufrieden mit der langen Dezember-Tour. Das Nationalmannschafts-Quartett hat sich bei allen Rennen in der Weltspitze bewegt und sich in starker Form präsentiert. Und auch die Nachwuchsathletinnen Noemi Ristau mit Guide Lucien Gerkau, Anna-Maria Rieder und Ruth Hagspiel haben ihre Chance beim Weltcup im Kühtai gut genutzt und bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie stimmen für die Zukunft zuversichtlich“, bilanziert Bundestrainer Justus Wolf. Besonders zufrieden war er mit dem Abschluss in St. Moritz, wo Andrea Rothfuss, Anna Schaffelhuber, Anna-Lena Forster und Georg Kreiter bis auf einen Ausfall von Schaffelhuber in allen vier Rennen stets aufs Podium fuhren.

Kaum eine Pause vom Jubeln hatte Andrea Rothfuss, die neben ihren acht Siegen noch zwei zweite Plätze ergatterte. Anna Schaffelhuber feierte fünf Siege (vier im Weltcup, einen im Europacup) sowie dreimal Rang zwei und lieferte sich dabei umkämpfte Duelle unter anderem mit Teamkollegin Anna-Lena Forster, die sogar einmal im Weltcup die Nase vorne hatte (Slalom). Darüber hinaus erreichte die 21-Jährige vier zweite und drei dritte Plätze. Sie kommt mit ihrem neuen Monoski-Gerät nun offensichtlich ebenso gut zurecht wie Georg Kreiter, der nach einem Europacupsieg und zweimal Platz zwei auch gegen die starke Konkurrenz im Weltcup mit vier Podestplatzierungen überzeugte (einmal Zweiter, dreimal Dritter).

„Nun gilt es, diese gute Form mit ins neue Jahr zu nehmen“, betont Justus Wolf. Im letzten Trainingslager sowie in den Weltcups in Innerkrems (Österreich) und Kranjska Gora (Slowenien) soll noch am Feinschliff gearbeitet werden, um dann bestens vorbereitet zum Highlight des Winters zu reisen – der Weltmeisterschaft im italienischen Tarvisio (23. bis 31. Januar 2017), gut ein Jahr vor den Paralympischen Spielen in PyeongChang.

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