• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan:
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan:
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan:
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan:
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan:

Favorit Niederlande mit 55:45 niedergerungen

Jubel nach der Schlusssirene im deutschen Lager

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen steht erneut im Paralympics-Endspiel und hat wie 2012 in London und 2008 in Peking bereits eine Medaille sicher. Im Halbfinale von Rio de Janeiro bezwangen die deutschen Damen dank einer fantastischen Defensivleistung verdient mit 55:45 (14:4/25:12/32:27) und stehen nun am Freitag im Finale gegen die USA.
„Mehr ging defensiv vor allem in der ersten Halbzeit nicht, das war perfekte Arbeit“, freute sich Cheftrainer Holger Glinicki über den Erfolg, der gleichzeitig die zehnte Endspielteilnahme in Folge bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie Paralympischen Spielen bedeutete.
Diese Konstanz hatte das Team heute einer mannschaftlich geschlossenen Verteidigungsarbeit und in der Offensiv einer bestens aufgelegten Mareike Miller zu verdanken, die mit 25 Punkten und zwölf Rebounds überragte. Auch Kapitänin Marina Mohnen kam mit zwölf Zählern und ebenso vielen Rebounds auf ein so genanntes Double-Double.
Zwar wurde es Mitte der zweiten Halbzeit, als die Niederländerinnen die Brechstange auspackten, noch einmal eng und der zuvor teils komfortable Vorsprung schmolz bis auf vier Zähler zusammen. Doch am Ende brachte das Team den verdienten Erfolg mit Routine und der nötigen Portion Glück des Tüchtigen nach Hause.
Im Finale der Spiele von Rio wartet nun am Freitag um 17:30 Uhr Ortszeit in der Rio Olympic Arena die USA auf das Team Germany, dass sein Ziel eine Medaille zu holen bereits erfüllt hat.

Topscorerin Mareike Miller (hier gegen Roos Oosterbaan/#7) erzielte 25 Punkte

Niederlande: Jitske Visser (10), Bo Kramer (9), Cher Korver (8), Inge Huitzing (7/1 Dreier), Barbara van Bergen (2), Carina de Rooj (1), Roos Oosterbaan, Sanne Timmermann, Mariska Beijer (8), Ilse Arts (n.e.), Lucie Houwen (n.e.), Evelyn van Leeuwen (n.e.).

Deutschland: Mareike Miller (25, Milwaukee Bucks), Marina Mohnen (12, Mainhatten Skywheelers), Gesche Schünemann (8, BG Baskets Hamburg), Annika Zeyen (7, BG Baskets Hamburg), Maya Lindholm (2, BG Baskets Hamburg), Simone Kues (1, BG Baskets Hamburg), Laura Fürst (RBB München Iguanas), Annabel Breuer (RSV Lahn-Dill), Annegrit Brießmann (n.e., Mainhatten Skywheelers), Barbara Groß (n.e., Mainhatten Skywheelers), Anne Patzwald (n.e., BBC Warendorf), Johanna Welin (n.e., RBB München Iguanas).

 

Paralympics Rio 2016, Damen, Viertelfinale
Niederlande - Kanada 78:60
Deutschland - Frankreich 76:28
Großbritannien - China 57:38
USA - Brasilien 66:35

Cheftrainer Holger Glinicki hat Instruktionen für Gesche Schünemann

Spiel um Platz 9
Algerien - Argentinien 38:53

Paralympics Rio 2016, Damen, Halbfinale
Niederlande - Deutschland 45:55
Großbritannien - USA 78:89


Spiel um Platz 7
Brasilien - Frankreich Fr., 14:30 Uhr MESZ

Spiel um Platz 5
Kanada - China Fr., 20:15 Uhr MESZ

Spiel um Platz 3
Großbritannien - Niederlande Fr., 16:45 Uhr MESZ

Finale
USA - Deutschland Fr., 22:30 Uhr MESZ

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