• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

73:61-Erfolg über Gastgeber Brasilien

Thomas Böhme setzt sich gegen Brasiliens #6 Erick da Silva durch

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren hat die erste große Bewährungsprobe bei der Paralympics 2016 in Rio de Janeiro gemeistert. Mit einem couragiertem 73:61 (15:8/33:27/54:45) Erfolg über Gastgeber Brasilien ist damit der Sprung ins Viertelfinale geschafft, wo der EM-Dritte nun am Mittwoch auch Spanien trifft. „Uns hat man von Beginn an angemerkt, dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Es war eine erneute Steigerung und dies gegen einen kämpferischen Gastgeber vor eigener Kulisse“, so Bundestrainer Nicolai Zeltinger sichtlich erleichtert und glücklich über den Auftritt seiner Mannschaft. Deutschland startete dabei hoch konzentriert in die Partie, hatte schnell die Nase vorne und die bessere taktische Ausrichtung. Zwar loderte mehrmals das emotionale Feuer des Gastgebers wie dessen Publikum auf, doch diesmal verlor die deutsche Auswahl nur phasenweise die Kontrolle über die Begegnung und hatte sich meist schnell wieder gegen den temporeichen Stil der Südamerikaner unter Kontrolle. Waren es in der ersten Halbzeit vor allem das Duo Thomas Böhme und Jan Haller, die der Partie ihren Stempel aufdrückten, übernahmen diesen Part nach dem Seitenwechsel André Bienek und Aliaksandr Halouski. Nun kommt es im Viertelfinale am Mittwoch in der Rio Olympic Arena zum Duell mit Spanien. Mit einer weiteren Leistungssteigerung und der nun gezeigten mentalen Stärke, ist in dieser Partie alles möglich.

Leandro da Miranda kommt gegen Aliaksandr Halouski zu spät

Brasilien: Erick da Silva (21/1 Dreier), Lenadro de Miranda (15), Marcos Candido Sanchez (13/1), Paulo Cesar dos Santos (4), Junior da Silva (4), Rodrigo Arao de Carvalho (2), Dwan Gomes dos Santos (2), Edjunior Jose do Bonfim, Amauri Alves Viana, Paulo Roberto Dauinheimer (n.e.), Celestino Luciano Suursoo (n.e.), Pedro Henrique Vieira (n.e.).

Deutschland: Thomas Böhme (26, RSV Lahn-Dill), Aliaksandr Halouski (17, RSB Thuringia Bulls), André Bienek (13, RSB Thuringia Bulls), Jan Haller (9, RSV Lahn-Dill), Dirk Passiwan (6/1, Doneck Dolphins Trier), Matthias Heimbach (2, BG Baskets Hamburg), Nico Dreimüller (RSV Lahn-Dill), Björn Lohmann (RSV Lahn-Dill), Christopher Huber (n.e., RSV Lahn-Dill), Dirk Köhler (n.e., RSV Lahn-Dill), Sebastian Magenheim (n.e., USC München), Kai Möller (n.e., BG Baskets Hamburg).

 

Paralympics Rio 2016, Herren, Gruppe A
Japan - Kanada 76:45
Australien - Japan 68:55
Niederlande - Spanien 48:66
Kanada - Türkei 46:67

Die deutsche Auswahl hielt der lautstarken Kulisse mental stand

1. Spanien       5  9  341:265
2. Türkei          5  9  327:272
3. Australien    5  9  342:293
4. Niederlande 5  7  264:228
5. Japan          5  6  278:300
6. Kanada       5  5  222:350

 

Paralympics Rio 2016, Herren, Gruppe B
Brasilien - Iran 73:50
USA - Algerien 92:24
Algerien - Iran 48:72
Großbritannien - USA 48:65
Brasilien - Deutschland 61:73

1. USA                  5 10 402:206
2. Großbritannien 5  9  364:263
3. Brasilien           5  7  309:314
4. Deutschland     5  7  337:314
5. Iran                   5  7  295:361
6. Algerien            5  5  197:436

Paralympics Rio 2016, Herren, Viertelfinale
Spanien - Deutschland Mi.
Türkei - Brasilien Mi.
Australien - Großbritannien Mi.
Niederlande - USA Mi.

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