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  • Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.
Die Medaillengewinner*innen mit dem Präsidenten des DKV (von links): Katharina Bauernschmidt, Annette Kummer, Lillemor Köper, Thomas Konietzko (Präsident des Deutschen Kanuverbands), Esther Bode

Vier Medaillen für die deutschen Parakanuten

Am heutigen Freitag fanden die ersten Finalläufe der Parakanuten bei den Kanu-Europameisterschaften in Poznan/Polen statt. Die deutsche Parakanu-Nationalmannschaft startete gleich mit vier Medaillen. Alle wurden im Va´a, dem Canadier der Parakanuten, von den Frauen im Team geholt.

Eine Goldmedaille gewann Lillemor Köper vom Hamburger SV. Die 27-jährige Studentin gewann in der Startklasse Vl 1 gegen ihre Vereinskameradin Esther Bode. Sie schildert ihr erstes internationales Rennen so: „ Es war kein perfektes Rennen. Ich war ziemlich nervös und bin etwas Zick-Zack gefahren. Am Start bin ich nicht so gut weggekommen, aber hinten raus habe ich noch aufgeholt. Ich freu mich, dass es zum Sieg gereicht hat.“ Die Vl 1 ist die Startklasse für Athleten mit den größten Beeinträchtigungen. Sie können nur Schultern und Arme zum Paddeln einsetzen.

Katharina Bauernschmidt holte sich in der Vl 2 die Silbermedaille hinter der Russin Nikiforowa. Die 31-jähirge Rollstuhlfahrerin vom WSV Niederrhein Duisburg fuhr ein überzeugendes Rennen und kam deutlich vor der Drittplatzierten aus Italien ins Ziel. „ Ich fühlte mich sehr sicher und gut vom Start bis ins Ziel.“ Beschreibt sie selbst ihr Rennen. Die Startklasse Vl 2 ist die einzige paralympische Startklasse bei den Damen im Va´a. Katharina Bauernschmidt hat bereits 2019 einen Startplatz für Deutschland für Tokio geholt.

In der Startklasse Vl 3 fuhr Annette Kummer, ESV RAW Cottbus, überzeugend auf den dritten Platz. Der Beginn war recht nervenaufreibend. Erst kam die polnische Fahrerin nicht in den Startschuh, dann kenterte die erfahrene ungarische Fahrerin bei einem Korrekturmanöver. Trotzdem lies sich Annette Kummer nicht aus dem Konzept bringen, und fuhr sicher hinter den Fahrerinnen aus der Ukraine und Russland ins Ziel.

Andre Brendel zieht nach dem ersten Finaltag ein positives Resümee: „ Ich bin sehr zufrieden mit dem Tag. Die Sportlerinnen haben heute sehr gute Leistungen mit den ersten drei Plätzen gezeigt. Dazu haben heute alle ihre Weltmeisterschafts- oder Paralympics-Norm Zeit gepaddelt. Morgen erwarten uns noch weitere spannende Finals.“

Am morgigen Samstag stehen die Kajak-Finalrennen an. Hier werden Edina Müller, Hamburger KC, in der Kl1, Anja Adler vom SV Halle in der Kl2 und Felicia Laberer, SC Berlin-Grünau, in der Kl3 an den Start gehen. Bei den Herren sind Tom Kierey, KC Borussia Berlin, und Ivo Kilian, Hallescher KC 54, in den Finalrennen vertreten. Zeitplan und Ergebnisse sind auf https://timetable.europecanoeevents.com zu finden. Livestream liefert auf facebook: Wielkopolski Zwiazek Kajakowy

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