• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan:
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan:
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan:
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan:
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan:

23.05.2016 – Die 34:46-Niederlage gegen die Junioren aus Nordrhein-Westfalens kam zum falschen Zeitpunkt. Ausgerechnet im Halbfinale patzten die Nachwuchsspieler der Paralympischen Trainingsstützpunkte Hannover und Hamburg beim diesjährigen Topturnier des deutschen Rollstuhlbasketball-Nachwuchses. Am Ende musste sich die Mannschaft des Landestrainer-Gespanns Kluck/Eickemeyer nach dem klaren 51:38-Erfolg über die bayrische Auswahl mit dem dritten Platz zufrieden geben. Die Traurigkeit, die nach der letzten Partie in der Kabine herrschte, hatte rein persönliche Gründe: Linda Dahle (Hannover), Esther Bode (Hamburg) und Jann Kromminga (Stralsund) gaben altersbedingt ihren Ausstand aus der Nord-Juniorenauswahl.

Am ersten Turniertag präsentierte sich die Nord-Auswahl noch äußerst souverän. Nach dem schon um 8:15 Uhr absolvierten Auftaktspiel gegen Schleswig-Holstein (54:5), dem hart umkämpften 37:36-Erfolg gegen Bayern und dem 48:27-Sieg gegen Sachsen/Thüringen stieg die ohnehin gute Stimmung in der Mannschaft, da man sich so nach dem ersten Tag absolut auf Kurs befand. Die Trainerkritik, die während der Bayern-Begegnung noch auf das Team niederprasselte, drehte Coach Martin Kluck nach Spielschluss schnell ins Positive: „Auch wenn ihr immer wieder unseren Plan vergessen habt. So habt ihr uns doch gezeigt, dass ihr kämpfen könnt und den Willen habt, euer Ziel zu erreichen.“ Beste Scorerin in dieser Partie war Kapitän Linda Dahle, die kaum Chancen ausließ und alleine 15 der 37 Punkte der Norddeutschen erzielte.

Die 24-Jährige Mannschaftsführerin wurde nicht nur durch ihr vorne weggehen in dieser Partie ihrer Kapitänsrolle gerecht, sie durfte sich am Ende mit 65 Korbzählern auch über den Titel der Topscorerin des Turniers freuen. Der Hannoveraner Oliver Jantz wurde von den Trainern zudem in die JLP-Auswahlmannschaft in der Kategorie der 2-Punkter gewählt. Trotz all dieser Erfolge der Norddeutschen Junioren und der Superstimmung im Team blieb am Ende ein wenig Wehmut. Teamführerin Linda Dahle brachte es in der Abschlussbesprechung auf den Punkt: „Fünf mal habe ich jetzt in unterschiedlichen Mannschaften am JLP teilgenommen. Und ich hatte noch nie ein tolleres Team um mich, als euch. Schade, dass ich im kommenden Jahr nicht mehr dabei sein kann, aber eure Spiele und Siege werde ich mir gewiss anschauen.“

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