• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Deutsche Herren holen zwei Siege gegen die Niederlande

Thomas Böhme setzt sich mit einem Korbleger gegen die Defense der Niederlande durch (Foto: Uli Gasper)(tf) Vergangenes Wochenende präsentierte sich die deutsche Nachwuchs-Elite des Rollstuhlbasketball beim Junioren-Länderpokal im nordrhein-westfälischen Bonn. Nach zwei intensiven Tagen durfte sich am Ende das Team Hessen über den Titelgewinn freuen. Silber ging an das Team Nord, Bronze sicherte sich die Auswahl aus Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz/Saarland.

In der Gruppe A setzte sich der Vorjahres Zweite dabei zunächst am Samstag mit zwei Siegen gegen das Team Nord (45:30) sowie die Junioren aus Bayern (55:34) durch. Mit einem weiteren 49:39 Sieg am Sonntag im Halbfinale gegen die Auswahl aus Nordrhein-Westfalen zog das Team Hessen schließlich verdient ins Finale um den begehrten Jugend-Pokal ein. Dort sah man sich wie bereits in der Vorrunde dem Team Nord gegenüber. Auch dieses Mal ließ die Truppe von Trainergespann Thomas Böhme und Chris Huber keinen Zweifel am Sieg und dem Gewinn des JLP 2018 aufkommen. Mit 49:33 setzte man sich auch im Finale deutlich durch und durfte sich erneut über den Titelgewinn freuen.

Matthias Güntner im Trikot des Team Hessen im Spiel gegen Oliver Jantz vom Team Nord (Foto: Uli Gasper)Grund zur Freude hatten auch die fünf Spieler, die am Ende des Turniers in das All Star Team gewählt wurden. Aus dem Siegerteam Hessen waren dies Selina Rausch und Matthias Güntner, aus dem Team Ost Benjamin Pfeiffer, aus dem Team Nord Alexander Budde sowie aus dem Team Baden-Württemberg Patrick Dorner. Als Most improved Player wurde Joshua Tistler aus dem Team Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Und auch die Herren des Team Germany präsentierten sich am Wochenende in zwei Freundschaftsspielen gegen die Niederlande ihren Fans in der Heimat. Bereits am Freitag Abend sicherte sich die deutsche Auswahl um Kapitän Jan Haller in der Kölner Sporthalle am Bergischen Ring einen ersten 67:57 Erfolg. Am Samstag sollte dann in der Bonner Hardtberghalle der zweite Sieg folgen. Knapp aber verdient rollte man auch hier gegen das Team aus Holland mit 62:59 als Sieger vom Parkett.

„Wir sind auf einem sehr guten Weg, haben aber noch an einigen Dingen zu arbeiten. Dafür haben wir im kommenden Trainingslager Zeit. Schon jetzt ist erfreulich zu sehen, wie die jungen Spieler viel Verantwortung übernehmen. Es zahlt sich aus, dass wir so früh auf sie bauen. Jan Sadler zum Beispiel hat uns den Sieg im zweiten Spiel in Bonn gerettet und verdient, besonders genannt zu werden“ zieht Bundestrainer Nicolai Zeltinger zufrieden Bilanz.

Den nächsten Auftritt vor heimischen Publikum geben sowohl die Herren als auch die Damen des Team Germany beim World Super Cup vom 6.-8.Juli 2018.

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