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  • Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Während die Ligakonkurrenten teilweise schon drei oder mehr Partien gespielt haben, starteten die Zweitliga-Rollstuhlbasketballer der BG Baskets Hamburg erst vergangenen Sonnabend in Köln in ihre zweite Spielzeit. Wenn auch spät, dafür umso fulminanter war denn auch der Einstieg in die Saison 2017/18: Die Hanseaten setzten sich gegen den Aufsteiger aus der Domstadt unangefochten 62:32 (16:10, 32:16, 44:26) durch.

Das Duell der beiden Erstligareserven war im Vorfeld geprägt von einigen Unsicherheiten. So reiste das Team aus der WM-Stadt mit nur sechs Stammkräften und der aushelfenden Spielerin Esther Bode aus der Regionalliga an. „So ganz wohl war mir damit vorher nicht“, berichtet BGB2-Coach Bernd Eickemeyer. Doch die Entscheidung gegen noch angeschlagene Spieler sollte sich als richtig erweisen: Die 25-jährige Hamburgerin machte unter den Augen von Damen-Nationaltrainer Martin Otto eine gute Partie und erhielt dafür Lob vom Natio-Coach: „Was ich von ihr gesehen habe, hat mir wirklich gefallen.“

In die Partie starteten beide Teams mit vielen Fehlern. Selbst die erfahrenen Akteure im Hamburger Team zeigten in den ersten Minuten Nerven. Doch nach einer frühen Auszeit fanden die Korbjäger von der Elbe ihren Faden, während das Spiel der Gastgeber auch in der Folge fehlerhaft blieb. Dadurch setzten sich die Hamburger unter den Augen der gerade eingetroffenen ersten Mannschaft der Baskets im zweiten und dritten Viertel immer deutlicher ab. Entscheidend war auch, dass die Spieler in dieser Phase die taktische Aufgabe, Köln‘s Topscorer Michael Kloos vom eigenen Brett weg zu halten, bravurös umsetzten.

Mit einem beruhigenden 18-Punkte-Vorsprung starteten die Hamburger ins letzte Viertel. Die Partie war quasi gelaufen, so dass Köln’s Coach Patrick Richter seinen Bankspielern Spielzeiten gab und die Baskets-Zweite die Partie ausklingen ließen. Eine knappe Stunde später standen sich dann die ersten Mannschaften der Köln 99ers und der Baskets Hamburg gegenüber. Auch dieses Duell ging mit 67:51 an die Hamburger. Für die Zweite der Baskets spielten Dirk Thalheim (22), Niklas Neuroth (19), Niko Classen (11), Philipp Vogel (6), Maya Lindholm (4), Stephan Pauly und Esther Bode.

 

Am kommenden Sonnabend (4. November) gibt der Tabellenprimus der zweiten Liga-Nord aus Osnabrück in die Sporthalle des Helmut-Schmidt-Gymnasiums seine Visitenkarte ab. Um 16 Uhr ist in Wilhelmsburg Hochball. Der Eintritt ist frei und die Hamburger Rollstuhlbasketballer würden sich über viel lautstarke Unterstützung freuen.

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