• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Hamburgs Damen-Landesauswahl reiste mit der schweren Hypothek des personellen Neuaufbaus im Gepäck zu den Deutschen Meisterschaften im Rollstuhlbasketball nach Frankfurt. In der hessischen Metropole sprang für „Team Hamburg“ in Jahr eins der Nach-Glinicki-Ära ein fünfter Platz heraus. Den Titel sicherten sich die Gastgeberinnen, die in einem packenden Finale Bayern mit 63:54 niederringen konnten.

Dabei waren die sportlichen Auftritte der Hamburger RBB-Damen alles andere als schlecht: Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung steigerte sich das Team von Landestrainer Bernd Eickemeyer von Spiel zu Spiel. Nach der verlorenen Auftaktpartie gegen den Landeskader Baden-Württemberg/Rheinland-Pfalz war die Enttäuschung zwar groß. Doch das unglückliche 36:42 erschütterte das Selbstvertrauen der Hamburgerinnen nur kurz. Denn schon in der folgenden Vorrundenpartie gegen die starken und damit auch favorisierten Damen aus Bayern war der Kampfgeist ins Team zurückgekehrt. „Team Hamburg“ musste mit dem 30:72 zwar einen weiteren Dämpfer hinnehmen. Doch auch diese klare Niederlage wurde von den Norddeutschen nicht als Scheitern bewertet.

„Das spricht für die hervorragende Moral meines Teams“, meinte der Hamburger Coach nach dem ersten Tag. Im Spiel um Platz fünf trafen die Hamburgerinnen tags darauf auf die Schwedinnen des Gastteams aus Malmö. Diese Partie wurde über weite Strecken von Hamburg dominiert, weswegen der 44:35-Erfolg auch nicht unverdient war. „Gestern haben wir gezeigt, dass wir verlieren können. Heute, dass uns Niederlagen nicht in die Knie zwingen“, lobt Eickemeyer die tolle Moral seiner Mannschaft. Für Hamburg starteten Maya Lindholm, Nadine Löschke, Anne Patzwald, Esther Bode, Fabienne Depping, Hilke Theophile, Rebecca Lieb (alle HSV), Andrea Seyrl, Anna-Lena Henning (beide Hannover United) und Nina Wichmann (Wheelers Quakenbrück).

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.