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  • Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Die BG Baskets Hamburg starten mit einem Sieg in das Playoff-Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft im Rollstuhlbasketball. Im ersten Match der Best-of-Three-Serie gewinnen die HSV-Rollstuhlbasketballer hauchdünn aber verdient gegen den RSV Lahn-Dill mit 59:58 (24:27) Punkten. Mehr als 300 Zuschauer erlebten eine unglaubliche Zitterpartie in der Inselpark-Arena in Wilhelmsburg, die erst in letzter Sekunde durch einen herausragenden Drei-Punkte-Wurf von Gaz Choudhry für die HSVer entschieden wurde.

Von Beginn an war das erste Playoff-Halbfinalspiel zwischen den BG Baskets und dem RSV Lahn-Dill hart umkämpft. So legten die Gäste aus Wetzlar sofort nach Spielanpfiff ein hohes Tempo vor und erarbeiteten sich einen leichten Vorsprung gegenüber dem Gastgeber. Die BG Baskets ließen sich dadurch jedoch nicht einschüchtern, brachten Ruhe ins Spiel und pirschten sich langsam wieder an die Hessen heran. Dennoch entschied der RSV Lahn-Dill die erste Spielhälfte für sich und ging mit 24:27 Punkten in die Halbzeitpause.

Nach dem Kabinengang blieben beide Mannschaften hoch konzentriert. Der RSV Lahn-Dill konnte jedoch wiederholt mehr Körbe verwandeln und beendete das dritte Viertel mit zehn Punkten Vorsprung vor dem HSV-Team. Im letzten Viertel wiederum mobilisierten Gaz Choudhry, Jake Williams und Kollegen noch einmal ihre letzten Kräfte. Es entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, das schließlich in der letzten Spielsekunde durch einen unglaublichen Drei-Punkte-Treffer von Gaz Choudhry für die BG Baskets entschieden wurde. „Es war super knapp, aber ich freue mich sehr, dass wir das Spiel heute gewinnen konnten“, sagte Topscorer Gaz Choudhry direkt nach der Partie.

Auch BG Baskets-Trainer Holger Glinicki zeigte sich nach dem Match sehr zufrieden: „Obwohl wir am Ende etwas Glück hatten, haben wir aus meiner Sicht verdient gewonnen. Unsere Defense war heute sehr stark, die Offense nicht schlecht. Allerdings haben wir einige leichte Punkte liegen lassen, so dass wir das Spiel hätten früher entscheiden müssen.“

HSV-Präsident Jens Meier war unter den Zuschauern in der Inselpark-Arena, erlebte den Rollstuhlbasketballkrimi hautnah mit und freute sich über den glücklichen Ausgang für die HSVer: „Ein starkes Spiel, tolle Stimmung und ein fantastischer letzter Treffer, der das Spiel für den HSV entscheidet. Mehr kann man als Zuschauer nicht geboten bekommen. Herzliche Gratulation an Holger Glinicki und sein Team. Das Finale ist in Reichweite. Wir alle drücken die Daumen, für das zweite Spiel in Wetzlar“, sagte HSV-Präsident Jens Meier.

Kommende Woche geht es für die BG Baskets mit dem Final Four im DRS-Pokal weiter. Am 1. April 2017 treffen sie dabei erneut auf die starke Mannschaft vom RSV Lahn-Dill.

Für die BG Baskets Hamburg spielten:
Ghazian Choudhry (22 Punkte, davon ein 3er), Jake Williams (15), Reo Fujimoto (10), Hiroaki Kozai (6), Nikola Goncin (4), Kai Möller (2), Anne Patzwald, Matthias Heimbach, Mitsugu Chiwaki, Karlis Podnieks

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