• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Auftaktgegner BBC Warendorf erwies sich für die BG BASKETS 2 als der erwartet harte Brocken. Nur bis zur Halbzeitpause konnten die Hamburger Rollstuhlbasketballer bei ihrer Premiere in der 2. Bundesliga Nord mit den Münsterländern mithalten. Am Ende musste das Team um Kapitän Dirk Thalheim eine verdiente 44:55 (15:12, 30:29, 36:42) Niederlage akzeptieren.

Zwei Faktoren stellten die Weichen in dieser Partie: Zum einen war es die Tatsache, dass die Hamburger nach der Pause aufhörten offensiv zu agieren, was in den ersten beiden Vierteln noch sehr erfolgreich praktiziert wurde. Der zweite Faktor war BBC-Center Sören Müller, den die Baskets zu keinem Zeitpunkt des Spiels in den Griff bekamen. Allein bis zum Seitenwechsel erzielte Müller 21 der 29 Gästepunkte und hielt den BBC in dieser Phase in der Partie.

Auf die Verliererstraße gerieten die Hamburger in Abschnitt drei, als sie fünf Minuten lang nicht punkteten und Warendorf einen 8:0-Lauf hinlegte. Neben diesem Aussetzer zeigte das Team von Coach Eickemeyer Nerven an der Freiwurflinie: Nur vier von 14 Versuchen fanden ihr Ziel. „Wir haben uns weit unter Wert verkauft und müssen aus den gemachten Fehlern lernen“, resümiert der Trainer. Für die Baskets2 spielten Niklas Neuroth (16), Dirk Thalheim (8), Philipp Vogel (7), Karim Drews, Mirko Altmann (je 4), Stephan Pauly (3), Jan Wienk (2) und Esther Bode.

Am kommenden Sonnabend (17.30 Uhr) reisen die Hamburger zum nächsten „Schwergewicht“ der Liga, den „Baskets 96 Rahden“. Die Westfalen landeten zum Auftakt einen unerwarteten 84:28-Kantersieg bei ALBA Berlin und gehen allein deshalb schon als klarer Favorit in diese Partie. Bei der Erstliga-Reserve der BG BASKETS werden dann allerdings Rio-Silbermedaillengewinnerin Maya Lindholm und Nicole Seifert mit von der Partie sein. Der Einsatz von Neuzugang Jann Kromminga dagegen ist weiterhin fraglich.

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