BRSH Logo HP2020

 

Verlinkter Button zur Gesamtübersicht aller Rehasportangebote

Felicia Laberer in ihrem Kanu | Foto: Christel Schlisio

Innerhalb von nur 0,44 Sekunden kamen die ersten drei Paddlerinnen in der Startklasse Kl 3 ins Ziel. Es kam nach Zielfoto-Entscheid zum gleichen Einlauf wie bei den Paralympics in Tokio. Erste wurde die Britin Laura Sugar vor Nelia Barbosa aus Frankreich und der deutschen Starterin Felicia Laberer. Die 21-jährige Paddlerin vom SC Berlin Grünau war jedoch etwas enttäuscht nach ihrem Rennen. „Beim Weltcup hatte ich Nelia doch.“

Enge Rennen in den Endläufen der Parakanu-Damen zeigten die Leistungsdichte auf, die in der Zwischenzeit herrscht. Ein kleiner Fehler kann schon dazu führen, dass ein Platz auf dem Podium verloren geht. „Beim dritten Paddelschlag ist mir das Paddel in der Hand verrutscht. Das ist noch nie vorher im Rennen passiert.“ Erklärt sich Edina Müller die Situation. Gleich nach Müllers guten Start holten die Gegnerinnen auf, und sie konnte nichts mehr dagegen setzen. Die Paddlerin vom Hamburger KC kam in der Startklasse KL 1 knapp hinter der Kanadierin Brianna Hennessy auf Platz 4 ins Ziel. „In zwei Wochen sind die Europameisterschaften in München. Da kommt dann die nächste Chance.“ Ergänzte die Paralympics-Siegerin von Tokio noch. Johanna Pflügner, die zweite deutsche Starterin in diesem Rennen, kam auf Platz 8 ein. Für die erst 17-jährige Rollstuhlfahrerin vom Halleschen KC 54 in einem stark besetzten Feld ein großer Erfolg. Der Bundestrainer dazu:“ Ihr achter Platz belegt ihr Potential, in der Zukunft noch näher an die Weltspitze anknüpfen zu können.“

„Ich bin total zufrieden, wie ich mein Rennen gestalten konnte. Der Start lief so, wie gefühlt 1000 mal im Training geübt, und auch am Ende hatte ich noch genügend Kraft für gute Paddelschläge.“ Resümiert Anja Adler, SV Halle Parakanu, ihr Rennen in der Startklasse Kl 2. Die beiden Britinnen Henshaw und Wiggs lieferten sich hier ein Kopf an Kopf-Rennen, und die nach Verletzungspause stark zurück gekommene Katalin Varga kam als Dritte vor Anja Adler ins Ziel. Anja Adler paddelte ihre persönliche Bestleistung in diesem Rennen.

Die deutsche Parakanu-Nationalmannschaft fuhr insgesamt drei Medaillen ein. Eine goldene und eine bronzene durch Lillemor Köper und Esther Bode am Donnerstag, sowie der Bronzemedaille heute. Der Bundestrainer Andre Brendel dazu:“ Ich bin mit der Leistung der Sportlerinnen sehr zufrieden. Die guten Erfolge sind Maß dafür, wie sehr sich unsere Sportart in den letzten Jahren professionalisiert hat.“

Kontakt

Behinderten- und Reha-Sportverband Hamburg
(BRS-Hamburg)

Schäferkampsallee 1
20357 Hamburg

Tel.: 040 / 419 08 - 155
Fax: 040 / 419 08 - 158

E-Mail:

Newsletter

 

Newsletter

Hier können Sie sich für unseren Newsletter an- oder abmelden.
Für Rückfragen wenden Sie sich gern an uns unter 040 41908-155 oder per Mail an:

Info

Leichte Sprache

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.