Leistungssport

Definition Leistungssport

Unter Leistungssport verstehen wir, wenn mit einem Höchstmaß an persönlichem Einsatz sportliche Siege und Rekorde angestrebt werden. Hartes, tägliches Training mit Umfängen wie im Leistungs- und Hochleistungssport allgemein üblich, sind Voraussetzung, um sich gegen die starke Konkurrenz durchzusetzen. Wettkämpfe finden auf nationaler und internatio-naler Ebene bis hin zu Europa- und Weltmeisterschaften und Paralympischen Spielen statt. Leistungssportler sind das Aushängeschild des Sports von Menschen mit Behinderungen. Der unbedingte Wille zur Höchstleistung muss vorhanden sein.

Der Leistungssport unterscheidet sich zum Breiten – und Wettkampfsport durch den hohen persönlichen Zeitaufwand und die Fokussierung auf den reinen sportlichen Erfolg. Der BRS Hamburg fördert Sportlerinnen und Sportler aus Hamburg und Umgebung. Im Rollstuhl-basketball unterhält er einen Paralympischen Trainingsstützpunkt.

 

Erfolge

Hamburger Behindertensportler feierten bereits große Erfolge in Beijing, London und Rio! inten v.l.: Gesche Schünemann, Mareike Miller, Maya Lindholm, Simone Kuss und Annika Zeyen Silber im Rollstuhlbasketball. Edina Müller Silber im Parakanu und Dorothee Vieth zweimal Bronze, 1 x Silber und zuletzt sogar Gold im Handbike.

 

Das Ziel

Mehr Hamburger & Medaillen bei den kommenden Paralympics. Aktuell (3. Quartal 2017) haben zehn A- und B-Kader-Athleten von über 100 behinderten Leistungssportlern die Chance auf paralympisches Edelmetall. Folgende Hamburger Behindertensportler sind unsere Top-Athleten. Sie haben gute Chancen, an den Paralympics in Tokio 2020 oder 2024 teilzunehmen. Sie sind unsere Leistungs- und Hoffnungsträger:
 

Handbike

Dorothee Vieth (A, 1 x Silber in London 2012, 1 x Gold in Rio 2016)

Rollstuhl-Basketball

Damen:
Simone Kues (A, Gold in London 2012, Silber in Rio 2016), Maya Lindholm (A, Gold in London 2012, Silber in Rio 2016), Anne Patzwald (A), Gesche Schünemann (A, Gold in London 2012, Silber in Rio 2016), Helene Harnisch (C), Rebecca Lieb (C)
Herren:
Kai Möller (A)

Blindenfußball

Rasmus Narjes (B), Jonathan Tönsing (B)

Rollstuhl-Rugby

Britta Krippke (B)

Segeln

Heiko Kröger (Silber in London 2012)

Sitzvolleyball

Inga Orlowski

Parakanu

Edina Müller (A, Silber in Rio 2016) [Gold in London 2012 mit dem Rollstuhlbasketball]

Bogenschießen

Cicek Akcakaya

Für alle Kader-Athleten ist eine Förderung durch das TEAM HAMBURG beantragt.
www.team-hamburg.de

 

Die Einstufung

Der Sport ist für die Sportler mit einer körperlichen Behinderung (z.B. Wirbel-säulenverletzungen, Zerebralparese, Amputierte und andere Handicaps) international in drei Klassen eingeteilt, national gibt es noch Unterklassen.

ARW1
Athleten sind hauptsächlich Tetraplegiker und Schützen mit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten der oberen und unteren Gliedmaßen. ARW1 Athleten starten im Rollstuhl. Unterklasse ARW1-C (*1)

ARW2
Athleten sind hauptsächlich Paraplegiker und Schützen mit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten der unteren Gliedmaßen. ARW2 Athleten starten im Rollstuhl.

ARST
Athleten sind Sportler mit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten der unteren Gliedmaßen, die trotzdem in der Lage sind zu stehen.
Athleten dieser Kategorie können entweder stehend oder auf einem Stuhl sitzend schießen. Unterklasse ARST-C (*1)

(*1) Die Unterklassen ARW1-C und ARST-C gelten nur national. Sie dienen zur Entwicklung der Bogenschützen um sie auf ein internationales Niveau vorzubereiten. Diese Klassen werden auf keinem internationalen Turnier ausgeschrieben oder durchgeführt!

Athleten der Klassen ARW1, ARW2 und ARST sind international startberechtigt. Sie benötigen dafür noch eine internationale Klassifizierung von PARA – archery (früher IPC).
Alle Ausschreibungen des BRSH (Bogen) unterliegen den Anti-Doping Regelungen.