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Informieren, austauschen, diskutieren: Der Deutsche Behindertensportverband hat mit Unterstützung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) erstmals das Forum „Corona und Sport“ veranstaltet. Rund 70 Teilnehmer*innen nutzten die Plattform, um sich über die Potenziale des (Rehabilitations-)Sports bei Long-/Post-COVID auszutauschen.

Immer deutlicher zeigt sich, dass nach einer überstandenen SARS-COV-2-Infektion langfristige gesundheitliche Folgen auftreten können. Die unterschiedlichen Symptome einer Long-/Post-COVID -Erkrankung ähneln dabei denen, die im Bereich des ärztlich verordneten Rehabilitationssports lange bekannt sind. „Es liegt nahe, die positiven Erfahrungen, die wir bislang in der Rehabilitation mit dem Einsatz von Sportangeboten gemacht haben, auch in der Reha von Post- und Long-COVID zu nutzen. Ich bin dem Deutschen Behindertensportverband deshalb sehr dankbar, dass er zu diesem Forum eingeladen hat“, betonte Dr. Stephan Hussy, Hauptgeschäftsführer der DGUV in Berlin. 
 
Auch Dr. Rolf Schmachtenberg, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, stellte die Vorteile des Rehabilitationssports in der Behandlung von Long-/Post-COVID Erkrankungen in seinem Grußwort deutlich heraus: „Der ärztlich verordnete Rehabilitationssport birgt ein großes Potenzial die Long-/Post-COVID Betroffenen wohnortnah, nachhaltig, dauerhaft und spezifisch zu versorgen. Das Potenzial ist groß und wir müssen es bekannt machen. Ich freue mich daher sehr, dass der DBS die Thematik in Rahmen des Forums aufgreift."

Die Fachvorträge und die Podiumsdiskussion verdeutlichten, dass Long-/Post-COVID Symptome vielfältig sind, die entsprechende Behandlung individuell auf die Betroffenen abgestimmt werden muss und die Forschung dazu logischerweise noch in den Kinderschuhen steckt. Umso wichtiger empfanden die Referent*innen und Teilnehmer*innen die Möglichkeit sich auf dem Forum auszutauschen sowie Wissen und Erfahrungen zu teilen. „Wir sind froh, dass wir mit dem Forum eine Plattform schaffen konnten, um Akteure aus verschiedenen Bereichen zusammenzubringen. Es gab einen sehr guten, intensiven Austausch. Allen ist klar, dass dies nur die Auftaktveranstaltung  gewesen sein kann“, erklärte DBS-Vizepräsidentin Katrin Kunert im Anschluss an das Forum.

 „Auf diesem Spielfeld sind wir alle noch Lernende. Wir haben heute wieder gesehen, wie komplex das Thema Long-/Post-COVID ist und wie viele Akteure in der Behandlung beteiligt sind. Mit dem Forum haben wir einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht, haben das Bewusstsein für diese Thematik geschärft und auf den hohen damit verbundenen Aufwand aufmerksam gemacht“, betonte DBS-Vizepräsidentin Dr. Vera Jaron und ergänzte: „Das übergeordnete Ziel ist und bleibt es, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, ihnen eine Stimme zugeben und zeitnah eine Wiedereingliederung in das Erwerbsleben zu ermöglichen. Also bitte gerne mehr davon!“ 

Eine weiterführende Dokumentation des Forums wird zukünftig auf folgender Website zur Verfügung stehen: https://www.dbs-npc.de/forum-corona-und-sport.html

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Behinderten- und Reha-Sportverband Hamburg
(BRS-Hamburg)

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