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Nach dem Jugend-Länder-Cup als erfolgreicher Auftakt auf dem Weg zurück zur Normalität sollen in diesem Jahr bundesweit insgesamt 35 TalentTage stattfinden - ein neuer Rekord. Dazu rücken auch der Breiten- und Rehabilitationssport wieder in den Fokus. Das Ziel: Menschen mit Behinderung in Bewegung bringen.

Veranstaltungsabsagen, Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften waren in den vergangenen zwei Jahren stetiger Begleiter im alltäglichen Leben. Doch im Jahr 2022 sollen Sport und Spaß an der Bewegung wieder in den Fokus rücken. Ein erfolgreicher Auftakt auf diesem Weg war da der Jugend-Länder-Cup der Deutschen Behindertensportjugend (DBSJ) in Fulda und Petersberg – und ein Stück zurück zur Normalität. Dazu sollen auch insgesamt 35 geplante TalentTage in diesem Jahr beitragen und auch im Bereich Breiten- und Rehabilitationssport bietet der Deutsche Behindertensportverband (DBS) vielfältige Möglichkeiten. Das Ziel: Menschen mit Behinderung in Bewegung bringen.

Siegerjubel, lachende Gesichter und Spaß am Sport – der 32. Jugend-Länder-Cup der DBSJ in Fulda und Petersberg, der in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband (HBRS) umgesetzt wurde, war ein voller Erfolg. Nach der zweijährigen coronabedingten Pause traten 185 junge Sportler*innen aus zehn Landesverbänden in den Sportarten Para Leichtathletik, Para Judo / Judo ID, Para Schwimmen und Para Tischtennis gegeneinander an. Das Rahmenprogramm mit Eröffnungs- und Abschlussfeier rundete das ereignisreiche Wochenende ab. Neben den Wettkämpfen gab es auf dem Sportplatz der Inklusion auf dem Universitätsplatz in Fulda zahlreiche Mitmachangebote und Infostände, die den Sport von Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt der Stadt brachten.

„Man hat es allen Beteiligten angemerkt, dass sie nach dieser langen Pause großen Spaß hatten, wieder zusammenzukommen und gemeinsam Sport zu treiben. Ob Sportler*innen, Delegationsleiter*innen, Trainer*innen oder Organisatoren – wirklich alle haben es spürbar genossen“, berichtet DBS-Jugendsekretärin Alexandra Prior und ergänzt: „Die Umsetzung durch den HBRS war super. Es war beeindruckend, wie viele Personen unterstützt, gespendet und angepackt haben.“ Auch Ines Prokein vom HBRS ist überwältigt von der Stimmung rund um das Event: „Am Ende haben wirklich alle beteiligten Personen, einschließlich der Teilnehmer*innen selbst, diese Tage zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht. Der größte Lohn für die unzähligen Arbeitsstunden war die offene Freude und Zufriedenheit der Teilnehmer*innen.“

Neuer Rekord für die TalentTage 2022

Mit Blick auf das Jahr 2022 war der Jugend-Länder-Cup erst der Auftakt. Auch die TalentTage, die in Zusammenarbeit mit den Landes- und Fachverbänden des DBS umgesetzt werden, haben in der jüngeren Vergangenheit unter der Pandemie und den Auflagen gelitten. Für das Jahr 2022 sind nun insgesamt 35 TalentTage geplant – ein neuer Rekord.

„So viele Möglichkeiten, die unterschiedlichen Para Sportarten auszuprobieren, hat es für Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Deutschland noch nie gegeben“, betont Katja Kliewer, Vorsitzende der DBSJ, und fügt an: „Die TalentTage sind seit 2014 fester Bestandteil der Jugendarbeit im Behindertensport und für viele Landes- und Fachverbände zu einem wichtigen Baustein geworden. Die von J.P. Morgan geförderten TalentTage sind für uns eine perfekte Möglichkeit, Kinder und Jugendliche dem Para Sport näherzubringen. Besonders nach und in den schwierigen Zeiten der Pandemie können wir damit unsere Landes- und Fachverbände und deren Vereine in der Nachwuchsgewinnung unterstützen.“ Eine Übersicht aller TalentTage gibt es auf der Homepage der DBSJ.

Darüber hinaus bietet die DBSJ finanzielle Unterstützung für Förderprogramme zur Reaktivierung von Kindern und Jugendlichen im Sport. Im Zuge des „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona“ vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) können Vereine sowie Landes- und Fachverbände Anträge zur Förderung von Aktionstagen stellen, um bspw. Schnuppertage, Tage der offenen Tür oder Sportabzeichen-Tage umzusetzen. Alle Infos zum Aufholpaket gibt es ebenfalls auf der Website der DBSJ.

Schwung mitnehmen im Bereich Breiten- und Rehabilitationssport

Generell ist die Bedeutung des Sports für die Gesundheit nicht zuletzt während der Corona-Pandemie deutlich geworden. In zahlreichen Vereinen stand der Betrieb still, viele Menschen haben mit dem Sport aufgehört und die Mitgliederverluste sind gerade im Behindertensport enorm. „Dabei ist es so wichtig, wieder aktiv zu werden – ob im ehemaligen Sportverein oder mit einer neuen sportlichen Aktivität“, sagt DBS-Vizepräsidentin Katrin Kunert.

Um vor allem auch wohnortnahe Angebote zu schaffen, braucht es noch mehr Sportvereine in Deutschland, die sich für Menschen mit Behinderung öffnen. Dass es schon mit einfachen Hilfsmitteln möglich ist, Menschen mit Behinderung zu integrieren, zeigen die Beispiele im Handbuch Behindertensport. Darin stellt der DBS zahlreiche Hinweise und Ideen für Vereine zur Verfügung, die dazu anregen sollen, bestehende Angebote zu verändern bzw. auszuweiten oder neue zu schaffen – frei nach dem Motto: „Mut und Offenheit statt Berührungsängste und Skepsis“. „Dabei muss nicht von Beginn an alles perfekt sein, es braucht vielmehr einen ersten Schritt, um Teilhabe am Sport für Alle zu ermöglichen“, betont Kunert. Neben den Vereinsangeboten bietet das Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung eine zusätzliche Möglichkeit.  

Auch das Bundesseniorensportfest wird in diesem Jahr nach einer zweijährigen Pause in Zinnowitz (Mecklenburg-Vorpommern) nachgeholt. In Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung Zinnowitz und dem Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport Mecklenburg-Vorpommern warten vom 6. bis 12. November zahlreiche sportliche und kulturelle Angebote auf die Teilnehmer*innen – von Frisbeegolf, Hallenboccia und Radtouren bis hin zu Museumsbesuchen und gemeinsamen Spaziergängen.

Zudem erhält der Bereich Rehabilitationssport durch die Corona-Pandemie eine zusätzliche Bedeutung. Sport und insbesondere der ärztlich verordnete Rehabilitationssports bieten große Potenziale für die Bewältigung von Long- bzw. Post-Covid. Bundesweit stehen über 100.000 Rehabilitationssportangebote zur Verfügung, davon werden über 75 Prozent in den Strukturen des Deutschen Behindertensportverbands durchgeführt.
 
Der Sport findet somit nach und nach seinen Weg zurück zur Normalität. Der DBS und die DBSJ wollen diesen Prozess mit den vielseitigen Angeboten unterstützen und fördern. Das große Ziel ist es, mehr Menschen mit Behinderung zum Sporttreiben zu ermutigen und entsprechende Strukturen zu schaffen. DBS-Vizepräsidentin Katrin Kunert: „Das ist eine große Herausforderung für den Deutschen Behindertensportverband und für Sportdeutschland. Darüber hinaus ist es aber auch eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Um den Sport von Menschen mit Behinderung zu stärken, sind Förderungsprogramme in verschiedenen Bereichen notwendig.“

Kontakt

Behinderten- und Reha-Sportverband Hamburg
(BRS-Hamburg)

Schäferkampsallee 1
20357 Hamburg

Tel.: 040 / 419 08 - 155
Fax: 040 / 419 08 - 158

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