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Team-Foto mit den lächelnden Parakanutinnen. (v.l.: Edina Müller, Felicia Laberer, Anja Adler, Lillemor Köper, Esther Bode, Katharina Bauernschmidt, Johanna Pflügner) | Foto: Christel Schlisio

Erfolgreicher Saisonauftakt beim Weltcup in Poznan

Das Organisationskomitee des Weltcups in Poznan hatte in diesem Jahr die schwierige Aufgabe, trotz des heftigen Sturms, der mehrere Tage anhielt, die Rennen ordnungsgemäß und sicher über die Bühne zu bringen. Die Rennen wurden immer wieder verschoben. Letztendlich wurden alle Parakanu-Rennen am Samstagabend gestartet. Es gelang dem Trainerteam der deutschen Parakanuten hervorragend, dass Team auf diese neue Startzeit einzustellen. „Wir haben erst um 9 gefrühstückt, hatten dann ein spätes Mittagessen, und so versucht, den Tagesrhythmus an die späten Startzeiten anzupassen. Dass das letzte Rennen erst um Viertel nach Acht gestartet wird, kommt ja auch nicht bei jeder Regatta vor.“ Sagte der Bundestrainer Andre Brendel zu den Vorbereitungen am Samstag.

Für die Damen im deutschen Team scheint sich das Warten nicht negativ ausgewirkt zu haben. Denn gleich im ersten Rennen mit deutscher Beteiligung gewann Edina Müller vom Hamburger KC vor Maryna Mazhula aus der Ukraine. Die 38-jährige Goldmedaillengewinnerin von Tokio knüpfte damit an ihre letztjährigen Erfolge in der Startklasse Kl 1 an. In der Startklasse Kl 2 holte sich Anja Adler, SV Halle Parakanu, einen deutlichen Sieg vor ihren Konkurrentinnen aus Australien und der Ukraine. „Das Rennen lief so toll, dass ich es jetzt fast noch nicht glauben kann. Als ich merkte, dass ich vor den Anderen war, gab mir das noch einen besonderen Schub.“ Sagte die überglückliche 33-jährige Rollstuhlfahrerin nach ihrem Rennen. Die Startklasse Vl 1, in der die Sportler nur ihre Arme und Schultern einsetzen können, um das Boot vorwärts zu paddeln, war dann fest in Hamburger Hand. Esther Bode gewann vor Lillemor Köper und der polnischen Fahrerin Karolina Bronowicz. Der erste Weltcupsieg für die 31-jährige Ergotherapeutin vom Hamburger KC kam für sie völlig überraschend. Im letzten Jahr lag immer ihre Vereinskameradin Lillemor Köper vorn. „Ich war vor dem Rennen so aufgeregt, hab am ganzen Körper gezittert. Und jetzt bin ich total happy“ erzählte Esther Bode mit einem breiten Lachen im Gesicht kurz vor der Siegerehrung.

Die zweite Silbermedaille des Abends holte sich Felicia Laberer vom SC Grünau Berlin. In einem starken Finish unterlag sie knapp der Französin Nelia Barbosa.

Katharina Bauernschmidt, WSV Niederrhein Duisburg, unterlag im Finale der Frauen in der Startklasse Vl 2 nur knapp der Inderin Prachi Yadev im Kampf um Platz 3.

Als einziger im Team mit einem Start in beiden Bootsklassen kam der 29-jährige Anas Al Khalifa in seinem Rennen im Kajak in der Kl 1 auf einen guten fünften Platz. Im Va´a der Startklasse Vl 2 fuhr der Rollstuhlfahrer vom SV Halle Parakanu auf Rang 8.

Die jüngste im Team, die 17-jährige Johanna Pflügner, schlug sich achtbar, nachdem sie durch die Klassifizierung eine Startklasse höher eingestuft worden war. Sie errang Platz 6 in der Kl 2. Die Rollstuhlfahrerin vom Halleschen KC 54 war natürlich anfangs geknickt, fuhr im Rennen dann aber eine sehr gute Zeit. „Ich bin total begeistert von der Leistung des gesamten Teams. Zu den Rennen herrschten dann wirklich gute Bedingungen. Die Verlegung der Rennen war in jeder Hinsicht richtig. Wir haben knappe Rennen gesehen, die für die anstehenden internationalen Wettkämpfe wie die WM in Halifax und die EM in München hoffen lassen. Alle Trainer, Techniker, Arzt und Physiotherapeut haben hier gut zusammengearbeitet, um den Erfolg mit vorzubereiten.“ Sagte der Bundestrainer.

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(BRS-Hamburg)

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