• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Für die einen geht es auf heimischen Boden um das begehrte Ticket für die Paralympics in Tokio. Die anderen kämpfen auf dem Wasser um EM-Medaillen.

Sitzvolleyball-Herren beim Spiel | Foto: Foto: Uli Gasper / DBSMit dem Qualifikationsturnier der deutschen Sitzvolleyballer für die Paralympics in Tokio und den inklusiven Kanu-Europameisterschaften finden im kommenden Frühsommer in Duisburg zwei Para Sport-Highlights nahezu zeitgleich statt.

Bereits im Februar wollten sich Deutschlands Sitzvolleyballer den Traum von der Teilnahme an den Paralympics in Tokio 2020 auf heimischem Boden in Duisburg verwirklichen. Aufgrund der Entwicklungen rundum die COVID-19-Pandemie wird das Turnier nun ein weiteres Mal verschoben und findet offiziell vom 28. Mai bis zum 6. Juni 2021 in der Sportschule Wedau statt.

Sieben Mannschaften kämpfen dann um den letzten Platz für die anstehenden Paralympics in Japan. Die Ausgangslage ist klar: Um sich das Tokio-Ticket zu sichern, muss beim Turnier der erste Platz her. Bei der EM 2019 in Ungarn hatte Deutschland die Paralympics-Qualifikation trotz Bronze noch knapp verpasst - nun soll es anders laufen. Für das Heimspiel in Duisburg macht die Tatsache Mut, dass sich das deutsche Team bei der vergangenen EM ausschließlich dem späteren Europameister Russland geschlagen geben musste.

Deutschlands Gegner werden in Duisburg die Teams aus den USA, Kanada, Kasachstan, Kroatien, Lettland und Ukraine sein. Gefördert wird das Qualifikationsturnier vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie vom Land Nordrhein-Westfalen. Veranstalter ist World ParaVolley, Ausrichter der Deutsche Behindertensportverband, der bei der Organisation und Durchführung vom Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW unterstützt wird.

Edina Müller in ihrem Kanu | Foto: Florian Schwarback, Blackburn-PhotographieEbenfalls im Sportpark Duisburg, auf der Wedau-Bahn, finden in diesem Sommer die inklusiven Kanu-Europameisterschaften statt. Vom 4. bis zum 6. Juni 2021 kämpfen dabei u.a. die deutschen Para Kanut*innen um EM-Medaillen. Ausrichter des internationalen Sportevents wird der Deutsche Kanu-Verband sein. Die lokale Organisation übernimmt der Kanu-Regatta-Verein Duisburg (KRV). Duisburg war zuletzt 1959 und 1967 Austragungsort einer Kanu-Europameisterschaft. Mit der Ausrichtung des Sportevents im Juni ist den Verantwortlichen demnach ein wahrer Coup gelungen.

Sowohl das Sitzvolleyball-Qualifikationsturnier als auch die Kanu-Europameisterschaften stellen für die Stadt Duisburg sowie alle Para Sport-Begeisterten nach den wettkampfarmen Corona-Monaten im Jahr 2020 einen sportlichen Lichtblick dar.

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