• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat geurteilt: Russland wird von den Sommerspielen 2021 in Tokio und von den Winterspielen 2022 in Peking ausgeschlossen. Der Sportgerichtshof halbierte damit im Berufungsverfahren die Strafe, die die Welt-Anti-Doping-Agentur verhängt hatte, auf zwei Jahre.

„Ein weiterer gerichtsfester Beschluss, Betrug im Sport zu sanktionieren. Das muss aber mit aller Konsequenz bei der Umsetzung der Anti-Doping-Vorschriften auch weltweit gelebt werden. Nachsicht ist bei Doping-Betrügern das falsche Mittel“, sagt der Präsident des Deutschen Behindertensportverbands (DBS), Friedhelm-Julius Beucher, anlässlich des gestrigen CAS-Urteils.

Dr. Karl Quade, Vizepräsident Leistungssport beim DBS, fügt an: „Ich begrüße die Entscheidung des CAS vom Grundsatz her, hätte mir aber ein Urteil näher an den Sanktionen der WADA gewünscht. Der Zeitraum der Sanktionen schließt zwei Paralympische und Olympische Spiele mit ein. Ob dies aber zu einem wirklichen Kulturwandel in Sachen Doping in Russland führt bezweifle ich momentan, lasse mich aber gerne korrigieren, sollte dieser Wandel einkehren. Als langjähriger Kenner der Szene empfinde ich die Sanktionen zu schwach. Diese Art Sanktionen haben wir schon kennengelernt – bisher haben sie nicht viel bewirkt.“

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