• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Von Düsseldorf bis Cottbus: Der Deutsche Behindertensportverband und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat erkennen elf weitere Bundesstützpunkte Para Sport an

Thomas Schmidberger an der Tischtennisplatte | Foto: Hannes DoesselerElf weitere Bundesstützpunkte Para Sport: Deutschlands Athletinnen und Athleten mit Behinderung profitieren ab 2021 von professionelleren Strukturen. Nach dem Standort Para Ski nordisch in Freiburg im Jahr 2019 wurden nun elf weitere Stützpunkte in Sommersportarten durch den Deutschen Behindertensportverband (DBS) und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) anerkannt - darunter jeweils zwei in den Sportarten Para Leichtathletik, Para Schwimmen und Rollstuhlbasketball.

„Die Anerkennung erfolgte auf Grundlage des Stützpunktkonzeptes Para Sport, das klare und transparente Kriterien beinhaltet“, erklärt DBS-Sportdirektor Frank-Thomas Hartleb und ergänzt: „Die anerkannten Standorte haben sich im vergangenen paralympischen Zyklus gut entwickelt. Sowohl die Infrastruktur als auch das Personal und die Athletenkonzentration vor Ort tragen maßgeblich zur effizienten Entwicklung der Sportarten bei. Die Sportlerinnen und Sportler können von diesen professionellen Strukturen nur profitieren.“

Die Standorte, die in den vergangenen Jahren noch als Paralympische Trainingsstützpunkte geführt wurden, erhalten nun das gleiche Prädikat und die gleiche Förderung wie die Bundesstützpunkte im olympischen Sport. „Die Anerkennung von Bundesstützpunkten Para Sport, vor allem auch die Vielzahl, ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur angestrebten Gleichstellung des olympischen und paralympischen Leistungssports“, betont DBS-Vizepräsident Dr. Karl Quade. Ab 2021 profitieren die Standorte insbesondere von der Sportstättenförderung und der Förderung des Leistungssportpersonals durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Für den Para Sport in Deutschland ist es ein weiterer wichtiger Schritt zur Professionalisierung.

Als Bundesstützpunkte Para Sport werden folgende Standorte geführt:
• Para Ski Nordisch Freiburg
• Para Schwimmen Potsdam
• Para Schwimmen Berlin
• Para Leichtathletik Cottbus
• Para Leichtathletik Leverkusen
• Para Tischtennis Düsseldorf
• Para Radsport Cottbus
• Para Badminton Hannover
• Sitzvolleyball Leverkusen
• Rollstuhlbasketball Hannover
• Rollstuhlbasketball Wetzlar
• Goalball Rostock

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