• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan:
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan:
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan:
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan:
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan:

Positionierung des Deutschen Behindertensportverbands zur Wiederaufnahme des ärztlich verordneten Rehabilitationssports

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) begrüßt den Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschef*innen der Länder vom vergangenen Mittwoch, wonach der Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel wieder erlaubt ist. Den Rahmen bildet die Entscheidung der Sportministerkonferenz, die vorgibt, welche Schutzmaßnahmen eingehalten werden müssen. Der DBS hat in Abstimmung mit seinen Landes- und Fachverbänden konkrete Empfehlungen entwickelt, um seiner Verantwortung als größter Leistungserbringerverband im Rehabilitationssport gerecht zu werden und die vorgegebenen Schutzmaßnahmen einzuhalten.

„Es ist wichtig, dass insbesondere Menschen mit Behinderungen, aber auch die durchführenden Vereine nun wieder die Gewissheit haben, dass Rehabilitationssport zeitnah wieder ausgeübt werden kann“, erklärt DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher. Da die konkrete Umsetzung und insbesondere die Entscheidung über den Zeitpunkt der Wiederaufnahme von Sport in Sporthallen und Übungsräumen jedoch den Bundesländern obliegt, zeichnet sich derzeit eine Vielfalt von unterschiedlichen Regelungen ab. „In ganz Deutschland sind Menschen auf Rehabilitationssport angewiesen. Deshalb halten wir es für problematisch und nicht sinnvoll, wenn es hier aufgrund von unterschiedlichen Regelungen zu regionalen Unterschieden kommt“, betont Beucher.

Begrenzungen hinsichtlich der Gruppengröße seien nicht nachvollziehbar, wenn der Mindestabstand durch ausreichend Platz gewährleistet werden kann. „Wenn die maximale Anzahl an Teilnehmer*innen zu gering ist und gleichzeitig weitere Hygienemaßnahmen ergriffen werden müssen, dann können die Vereine den Rehabilitationssport nicht mehr kostendeckend anbieten“, sagt Beucher und betont: „Wird in manchen Bundesländern die Gruppengröße begrenzt, muss gleichzeitig eine entsprechend höhere Vergütung durch die Kostenträger erfolgen.“

Daher fordert der Deutsche Behindertensportverband, dass in ganz Deutschland einheitliche Regelungen zur Wiederaufnahme des Rehabilitationssports gestaltet werden müssen und dieser schnellstmöglich wieder im Freien sowie in Sporthallen zugelassen wird.

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