• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan:
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan:
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan:
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan:
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan:

Täglich erkranken fast 1.000 Menschen neu an Diabetes mellitus.

Eine Gruppe Sportler*innen bei der Gymnastik | Foto: Picture Alliance / DBSInsgesamt sind in Deutschland mehr als sechs Millionen Menschen an Diabetes erkrankt, wovon etwa 20 Prozent noch nichts von ihrer Krankheit wissen. Mit einem Anteil von über 90 Prozent leiden die meisten von ihnen an einem Typ-2-Diabetes. Besonders letzterer kann durch einen gesunden Lebensstil und sportliche Aktivität positiv beeinflusst werden.

Zum von den Vereinten Nationen ausgerufenen Weltdiabetestag am 14. November macht der Deutsche Behindertensportverband (DBS) e.V. auf die positiven Auswirkungen von regelmäßiger sportlicher Betätigung beim und zur Vorbeugung des Diabetes mellitus aufmerksam.

„Etwa die Hälfte der Typ-2-Diabetiker könnte laut Studienberichten auch ohne Medikamente auskommen, da regelmäßige Bewegung verbunden mit einer Ernährungsumstellung eine erhebliche Rolle in der Therapie spielt“, erklärt die Sportmedizinerin Dr. Vera Jaron, leitende Ärztin Rehabilitationssport im DBS. „Diese Veränderungen bedürfen aber selbstverständlich ärztlicher Begleitung. Verordnete Diabetes-Medikamente sollten nie ohne Rücksprache mit dem behandelnden Arzt abgesetzt werden.“

„Ärztlich verordneter Rehabilitationssport stellt hier eine wichtige Ergänzung zur medizinischen Behandlung dar. Die rund 250 Diabetes-Sportgruppen oder auch knapp 3.000 Sportgruppen im Bereich „Innere Medizin“ die in den Vereinen der DBS-Landesverbände vorgehalten werden, helfen den Betroffenen, Freude an Bewegung unter fachkundiger Anleitung zu gewinnen und so nachhaltig ihren Lebensstil zu verändern“, erklärt Katrin Kunert, Vizepräsidentin Breiten-, Präventions- und Rehabilitationssport. „Und zwar nicht nur für Typ-2-Diabetiker. Auch Typ-1-Diabetiker können unter entsprechender Betreuung Sport treiben, damit eine mögliche Unterzuckerung vermieden wird“, ergänzt die Vizepräsidentin.

Sportliche Betätigung verbessert beim Typ-2-Diabetes die Insulin-Wirkung und senkt die Blutzucker¬werte. Regelmäßige Bewegung kann dadurch auch möglichen Folgeerkrankungen des Diabetes, wie dem diabetischen Fußsyndrom oder Schäden an den Blutgefäßen und den Herzkranzgefäßen vorbeugen.
Der DBS mit seinen 17 Landesverbänden und rund 6.300 Vereinen ist der größte Leistungserbringerverband für ärztlich verordneten Rehabilitationssport in Deutschland und nimmt die Herausforderung der zunehmenden lebensstilbedingten Erkrankungen, zu denen auch der Typ-2-Diabetes gehört, ernst und trägt dazu bei, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Weitere Informationen zum Rehabilitationssport finden sich in unserem „Wegweiser zum Rehabilitationssport“. Das Informationsblatt „Verordnung von Rehabilitationssport“ ist ein Leitfaden für verordnende Ärzt*innen.

Rehabilitationssportgruppen in Ihrer Nähe können Sie hier finden.

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