• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Am 20. Oktober ruft die „International Osteoporosis Foundation“ (IOF) jährlich den Weltosteoporosetag aus und macht damit auf die Krankheit aufmerksam, die im Volksmund als Knochenschwund bekannt ist. Auch der Deutsche Behindertensportverband rückt Osteoporose in den Fokus und informiert über Gefahren und spezielle Sportangebote.

Foto: Picture Alliance / DBSDas diesjährige Motto der IOF „Das ist Osteoporose“ („That’s Osteoporosis“) macht deutlich, dass Osteoporose keine Krankheit ist, die den Menschen anzusehen ist. Selbstbestimmung und Teilhabe können durch Osteoporose stark eingeschränkt werden. Unter Umständen kann bereits ein Nießen bei Betroffenen einen Knochenbruch verursachen.

„Es ist allgemein bekannt, dass regelmäßige Bewegung die Knochen stärkt und dem Knochenabbau entgegenwirkt. Sowohl in der Prävention als auch der Therapie von Osteoporose ist gezielte Bewegung und damit Sport ein wichtiger Faktor“, erklärt Katrin Kunert, DBS-Vizepräsidentin Breiten- Präventions- und Rehabilitationssport, und ergänzt: „Gerade in den Rehabilitationssportgruppen kann ergänzend zu der notwendigen Bewegung, sozusagen nebenbei, auch eine hervorragende Sturzprophylaxe betrieben werden.“

Insgesamt soll durch Rehabilitationssport bei Osteoporose mithilfe von abgestimmten Übungen eine ganzheitliche Verbesserung von Muskulatur, Beweglichkeit und Bewegungssicherheit hergestellt werden. Hierzu zählen auch Schulungen des Gleichgewichtes, sowie des Reaktions- und Koordinationsvermögens, um die Freude an der Bewegung zu erhalten bzw. wiederherzustellen.

In einer deutschen Studie (1) wurde festgestellt, dass rund 25 Prozent der Frauen und knapp sechs Prozent der Männer über 50 Jahren in Deutschland von Osteoporose betroffen sind. Im dreijährigen Beobachtungszeitraum der Studie haben 52 Prozent der beobachteten Personen mindestens einen osteoporosebedingten Knochenbruch erlitten. Insgesamt erkranken rund 885.000 Menschen in Deutschland jährlich an Osteoporose.

Weitere Informationen zum Rehabilitationssport finden Sie in unserem „Wegweiser zum Rehabilitationssport“. Das Einlegeblatt „Osteoporose“ informiert speziell über Rehabilitationssport bei Osteoporose. Das Informationsblatt „Verordnung von Rehabilitationssport“ ist ein Leitfaden für verordnendes ärztliches Personal.

Der DBS mit seinen 17 Landesverbänden und rund 6.300 Vereinen ist der größte Leistungserbringerverband für ärztlich verordneten Rehabilitationssport in Deutschland.
Die Vereine der DBS-Landesverbände bieten 600 Rehabilitationssportangebote speziell im Bereich Osteoporose an. Auch die Teilnahme an der Vielzahl an Orthopädieangeboten ist in der Regel möglich. Darüber hinaus bieten die DBS-Vereine eine Vielzahl an weiterführenden Angeboten für Osteoporose-Betroffene.

Rehabilitationssportgruppen in Ihrer Nähe können Sie hier finden.

(1) Hadji P et al. Dtsch Arztebl Int 2013; 110(4): 52–7. DOI: 10.3238/arztebl.2013.0052.

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