• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan:
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan:
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan:
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan:
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan:

2:63 Erfolg im Viertelfinale über Holland

Foto: Werner Schorp / DBSTokio calling! Bei den Rollstuhlbasketball-Europameisterschaften im polnischen Walbrzych haben sich die Herren des Team Germany durch einen 72:63 (23:13/42:29/61:43) Erfolg im Viertelfinale über Holland gleich doppelt belohnt. Nach den deutschen Damen lösen auch sie das ersehnte Ticket für die Paralympischen Spiele 2020 in Tokio und dürfen mit dem Einzug ins Halbfinale auch weiter von einer Medaille träumen. Bester Werfer für die deutsche Mannschaft war an diesem Tag Dirk Passiwan mit insgesamt 24 Punkten.

In der zunächst ausgeglichenen Partie war es die deutsche Auswahl, die mit einem 13:0 Lauf zum 21:10 (Min 10) die erste Duftnote des Abends setzte. Das Team Germany agierte ab Minute eins hellwach und netzte in der gegnerischen Zone hochprozentig ein. Mit Beginn des zweiten Viertels stellte Headcoach Nicolai Zeltinger dann auf eine kleinere, dafür aber schnellere Formation um, die die Holländer durch aggressive Pressverteidigung noch mehr unter Druck setzte. Unter dem Korb fehlte es dadurch zwar etwas an Physis, dafür fielen die Punkte von jenseits der 6,75 m Linie. Mit dem 34:19 (Min 15) verbuchte das unaufgeregt agierende Team Germany bereits eine 15 Punkte Führung. Bis zur Halbzeit sollte sich der Vorsprung nahezu konstant halten und so ging es beim Stand von 42:29 in die Pause.

Die zweite Halbzeit wurde durch schnelle zwei Punkte der Niederlande eröffnet. Man merkte den Oranje den unbedingten Willen an, zurück in die Partie zu kommen und den Rückstand auf das Team Germany zu verkürzen. Die deutsche Auswahl ließ sich von den Bemühungen der Holländer jedoch nicht aus der Ruhe bringen und konterte das erste Anrollen mit einem 7:0 Lauf zum 49:31 (Min 23). Die Korbjäger zogen ihr Spiel nach Belieben auf und setzten sich mit dem 61:40 kurz vor Ende des dritten Viertels erstmals mit 21 Punkten ab. Der Sieg schien in trockenen Tüchern zu sein, doch die Oranje steckte nicht auf und kam durch einen 11:0 Lauf zum 63:52 (Min 33) wieder Stück für Stück heran. Das Team Germany hielt den Vorsprung nun stets mit 11-12 Punkten konstant. Doch mit dem Einläuten der Crunchtime sollte es nochmal hektisch werden. Beim Stand von 70:63 (Min 39) war der komfortable Vorsprung plötzlich bis auf sieben Punkte geschmolzen und das Momentum schien auf Seiten der Holländer zu kippen. Aber Routinier Dirk Passiwan blieb von der Linie aus cool und machte mit zwei sicheren Freiwürfen den Sack für das Team Germany schließlich zu.

„Wir haben heute eine sehr starke Offense gespielt und die Niederländer fast das gesamte Spiel über kontrolliert. Zwar haben wir durch ein paar Unkonzentriertheiten am Schluss den Gegner nochmal ran kommen lassen, alles in allem das Spiel aber ungefährdet nach Hause gefahren. Jetzt richten wir unseren Blick direkt auf das morgige Halbfinale und sind gespannt, wer uns da erwartet“ zeigt sich Headcoach Nicolai Zeltinger erfreut.

Das Halbfinale bestreitet die deutsche Mannschaft am heutigen Samstag um 16.45 Uhr gegen Spanien.

Deutschland:
Aliaksandr Halouski (18), Thomas Böhme (11/1), Dirk Passiwan (24/1), Andre Bienek (13/1), Matthias Güntner, Jan Haller, Nico Dreimüller (6/2), Alexander Budde, Jens Eike Albrecht, Jan Sadler, Phillip Schorp, Christopher Huber

Niederlande: Robin Poggenwisch (9/1), Mustafa Korkmaz (10/2), Frank De Jong (2), Mendel Op Den Orth (21), Quinten Zantingen (6), Anton De Rooij, Sebastiao Nijman, Mattijs Bellers (9), Gijs Even (6), Jelle Van Der Stehen, Joost Morsinkhof, Patrick De Boer

Quelle: Tanja Feddersen

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