• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan:
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan:
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan:
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan:
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan:

Rollstuhlbasketball-EM: Deutsche Damen gewinnen das kleine Finale gegen Spanien verdient und freuen sich über Platz drei

Foto: Werner SchorpDie Rollstuhlbasketball-Europameisterschaft in Rotterdam hat für die deutschen Damen ein versöhnliches Ende genommen. Nach der hauchdünnen Niederlage im Halbfinale am Samstag gegen Großbritannien hat sich die Auswahl von Martin Otto durch einen 53:38-Erfolg (10:11/29:21/47:25) über Spanien im Spiel um Platz drei verdient mit Bronze dekoriert. Die Qualifikation für die Paralympics in Tokio 2020 hatte die Mannschaft bereits mit dem Halbfinaleinzug gesichert.

Im gut gefüllten Topsportcentrum sahen die Zuschauer zu Beginn eine muntere Partie auf Augenhöhe, in der es dem deutschen Team zunächst etwas an Glück im Abschluss mangelte. Es schien, als würde die bittere 48:49-Halbfinalniederlage vom Vortag noch ein paar Nachwirkungen zeigen. Spanien presste das deutsche Aufbauspiel früh an und brachte die Mannschaft damit etwas aus dem Tritt. Doch mit dem 12:15 (13.) aus deutscher Sicht legte die Auswahl von Martin Otto los. Defensiv nahm man Spaniens Top-Scorerin Perez nun besser aus dem Spiel. Und auch in der Offensive lief es fortan rund. So drehten die deutschen Damen das Spiel und rollten mit einem Vorsprung (29:21) in die Halbzeitpause.

Den Schwung aus Halbzeit eins brachte das Team Germany zum Start der zweiten Hälfte wieder mit auf das Parkett und legte direkt mit einem 8:0-Lauf zum 37:21 (23.) los. Deutschland spielte nun befreit auf und entschied das dritte Viertel verdient mit 18:4 für sich. Der beim Stand von 47:25 (30.) nun deutliche Vorsprung vor den letzten zehn Minuten ließ keinen Zweifel mehr am Erfolg und der damit verbundenen Bronzemedaille aufkommen. Routiniert brachte man die Partie mit 53:38 nach Hause.

Entsprechend zufrieden zeigte sich Bundestrainer Martin Otto nach der Schlusssirene: „Nach einem etwas zögerlichen Start sind wir dann konsequenter geworden und konnten uns nach und nach immer mehr absetzen. Ich bin sehr happy darüber, dass wir den dritten Platz geholt haben. Das hat sich die Mannschaft verdient. Natürlich hätten wir es gerne ins Endspiel geschafft und um Gold gespielt. Doch mit der Qualifikation für Tokio und der Bronzemedaille haben wir zwei unserer Ziele erreicht.“

Gold sicherte sich der Weltmeister, Gastgeber und Favorit aus den Niederlanden vor Großbritannien. Auf den Plätzen fünf und sechs beschlossen Frankreich und die Türkei das Turnier.

Deutschland: Mareike Miller (22), Katharina Lang (19/1), Barbara Groß, Laura Fürst (4), Svenja Mayer, Annabel Breuer, Janne Deutschmann, Nathalie Ebertz, Lena Knippelmayer, Svenja Erni (2), Anne Patzwald (4), Catharina Weiß (2)

Quelle: Tanja Feddersen

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