• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

PyeongChang 2018: Der Deutsche Behindertensportverband erwägt derzeit keinen Verzicht auf eine Teilnahme an den Paralympics, fordert die internationalen Verbände aber zum Handeln auf

Frechen, 27. September 2017. Am 9. März 2018 sollen die Paralympischen Spiele im südkoreanischen PyeongChang feierlich eröffnet werden. Doch der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea mit den sich weiter zuspitzenden Äußerungen der Machthaber führt auch beim Deutschen Behindertensportverband (DBS) zu erheblichen Sorgenfalten. Ein Verzicht auf eine Teilnahme an den Paralympics wird derzeit jedoch noch nicht in Erwägung gezogen.

DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher erklärt dazu: „Es ist eine dramatische Entwicklung zu beobachten. Dieser Krieg der Worte bereitet uns große Sorgen. Zum jetzigen Zeitpunkt erwägen wir jedoch noch keinen Verzicht auf eine Reise zu den Paralympischen Spielen in Südkorea. Gleichwohl fordern wir das Internationale Olympische Komitee sowie das Internationale Paralympische Komitee auf, ernsthaft Alternativen zu prüfen und einen Plan B zu entwickeln.“ Der DBS bleibt in ständigem Austausch mit dem Auswärtigen Amt, der Botschaft sowie den Sicherheitsbehörden. Sollten sich im Zuge der weiteren Entwicklung Anzeichen ergeben, dass die Sicherheit für die Mannschaft vor Ort nicht gewährleistet werden kann und eine konkrete Gefahr vorliegt, werde über einen Verzicht selbstverständlich beraten. Beucher ergänzt: „Zukünftig muss bei der Vergabe noch genauer darauf geachtet werden, dass Olympische und Paralympische Spiele nicht in potenziellen Krisengebieten stattfinden.“

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