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  • Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Para Eishockey: Zwei Niederlagen bei der Generalprobe gegen einen Top-Gegner, doch das Team bleibt optimistisch mit Blick auf das Paralympics-Qualifikationsturnier in Berlin – Vorfreude auf den Auftritt beim Deutschland Cup

Die deutsche Para Eishockey-Nationalmannschaft musste bei der Generalprobe für das Paralympics-Qualifikationsturnier in Berlin zwei Niederlagen gegen ein starkes tschechisches Team einstecken, doch Cheftrainer Andreas Pokorny bleibt optimistisch – und will Eishockey-Deutschland vom 26. November bis zum 1. Dezember nachhaltig begeistern.
 
Ein 2:7 und ein 3:6 hatte es beim vorletzten Lehrgang am vergangenen Wochenende in Dresden gegen Tschechien gegeben, „zu hoch“, wie Cheftrainer Andreas Pokorny findet: „Die Generalprobe ist zwar in die Hose gegangen, aber wir sind bereit. Tschechien war ein Top-Gegner, der in Bestbesetzung angetreten ist. Sie sind neben dem übermächtigen Russland die Einzigen aus Europa, die in der A-Gruppe spielen und bereits für die Paralympics qualifiziert sind. Deshalb waren wir sehr froh über die Gelegenheit, einen solch starken Gegner zu haben.“ Im ersten Test erzielte Bernhard Hering beide Tore, im zweiten Spiel war Ingo Kuhli-Lauenstein drei Mal erfolgreich.
 
Alle im Team des Trainer-Duos Pokorny und Michael Gursinsky fiebern auf das Qualifikationsturnier hin, das in knapp zwei Wochen in Berlin in der Eissporthalle in Charlottenburg startet und bei dem die letzten beiden Tickets für die Paralympics in Peking vergeben werden. Für die deutsche Nationalmannschaft wäre es die erste Teilnahme seit den Spielen 2006 in Turin – und nie standen die Chancen so gut wie jetzt. Doch Norwegen, Italien, Schweden, Japan und die Slowakei machen sich ebenfalls Hoffnungen auf eine Peking-Teilnahme und Pokorny, der von „fünf Endspielen“ spricht, blickt dem Turnier mit Vorfreude entgegen: „Italien und Norwegen sind die Favoriten, aber gegen beide haben wir in Testspielen schon sehr gute Ergebnisse holen können. Der Aufstieg gibt uns zusätzlich einen Push“, erklärt der Cheftrainer, dessen Team Ende September mit starken Vorstellungen Platz zwei bei der B-WM erreicht hatte: „Wir wollen zu den Paralympics, werden alles versuchen und unser Bestes geben.“
 
Um die Sportart noch bekannter und Werbung für das Qualifikationsturnier zu machen, bietet sich am kommenden Wochenende eine optimale Gelegenheit für die deutschen Para Eishockey-Cracks: Rund um den Deutschland Cup der olympischen Eishockey-Spieler wird die Mannschaft den Abschluss-Lehrgang in der Rheinlandhalle in Krefeld absolvieren und dort auch vom Deutschen Eishockey-Bund publikumswirksam für den Aufstieg in die A-Gruppe geehrt. „Da können wir die Spiele der Nationalmannschaft gucken, das ist eine tolle Motivation auf dem Weg nach Berlin“, sagt Pokorny, der auch hofft, dass der ein oder andere Fan dann den Weg vom Fußgänger-Eishockey zum Para Sport findet: „Immer, wenn jemand unsere Sportart sieht, sind die Leute begeistert und sagen, sie wussten gar nicht, dass es das gibt. Aber Eishockey-Deutschland soll uns kennenlernen und wissen, dass es auch Integration und Inklusion im Eishockey gibt. Deshalb ist es wichtig, dass wir präsent sind.“ Vor allem zwischen dem 26. November und dem 1. Dezember beim Qualifikationsturnier in Berlin für die Paralympics in Peking.
 
Interessierte Medien können sich für das Qualifikationsturnier gerne hier akkreditieren.
 
Weitere Informationen gibt es auf unserer Webseite.

Quelle: Nico Feißt

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