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  • Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Para Triathlon: Während Elke van Engelen bei den Weltmeisterschaften in Abu Dhabi die Bronzemedaille gewinnt, verpasst Martin Schulz das Podest als Vierter knapp

Einmal Bronze sowie die Plätze vier und elf – das ist die Bilanz der deutschen Para Triathlon-Nationalmannschaft bei den kurzfristig terminierten Weltmeisterschaften in Abu Dhabi (VAE). Während sich Elke van Engelen zum Saisonabschluss über die Bronzemedaille freute, musste Paralympics-Sieger und Europameister Martin Schulz nach schwieriger Vorbereitung diesmal mit dem vierten Platz Vorlieb nehmen.
 
„Das war ein schöner Saisonabschluss vor gigantischer Kulisse und bei heißen Temperaturen“, resümiert Elke van Engelen nach ihrem dritten Platz in der Startklasse PTS4. Die 56-jährige gebürtige Heiligenstädterin kam in 1:23,17 Stunden hinter der Spanierin Marta Francés Gómez und der Amerikanerin Kelly Elmlinger ins Ziel und schaffte es damit bei jeder Meisterschaft in diesem Jahr aufs Treppchen.
 
Das Podest knapp verpasst hat hingegen Martin Schulz, der zwar lange auf Medaillenkurs lag und nach der ersten von drei Laufrunden noch führte, dann allerdings drei Kontrahenten vorbeiziehen lassen musste. Es gewann der Amerikaner Chris Hammer in 58:34 Minuten, Schulz kam bei großer Hitze und hohen Wassertemperaturen nach 59:00 Minuten ins Ziel. „Ein bisschen enttäuscht bin ich schon, aber es ist für mich auch kein Beinbruch. Das Ergebnis zeigt, wie hoch das Niveau ist und dass man einen guten Tag sowie eine optimale Vorbereitung braucht – das hatte ich diesmal beides nicht, auch aufgrund der kurzfristigen Bekanntgabe der WM“, sagt der 31-jährige Leipziger, der dennoch wichtige Erfahrungswerte aus Abu Dhabi für das kommende Jahr mitnimmt, wenn die WM erneut dort stattfindet. Und mit dem zweiten Paralympics-Sieg sowie dem neunten EM-Titel seiner Karriere blickt Martin Schulz auf ein überaus erfolgreiches Jahr – und kann die diesmal verpasste WM-Medaille sicher verschmerzen. Darüber hinaus sorgte Wolfgang Probst mit dem elften Platz in der PTS4 für ein weiteres gutes Resultat für das deutsche Team von Bundestrainer Tom Kosmehl.

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