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  • Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Die Paralympischen Spiele in Tokio sind eröffnet. Johannes Floors trägt als einziger Europäer die Flagge des Internationalen Paralympischen Komitees ins Stadion.

Eröffnungsfeier Paralympics | Foto: Oliver Kremer / DBSDie XVI. Paralympischen Spiele in Tokio sind eröffnet. Vom 24. August bis zum 5. September gehen 4.500 Athlet*innen aus mehr als 160 Ländern in insgesamt 23 Sportarten und 540 Medaillenentscheidungen an den Start. Das deutsche Team besteht aus 133 Athletinnen und Athleten. Zum Aufgebot kommen zwei Guides in der Para Leichtathletik sowie ein Pilot im Para Radsport.

An der Spitze des Team Deutschland Paralympics trugen Rollstuhlbasketballerin Mareike Miller und Para Radfahrer Michael Teuber die Fahne ins Olympiastadion. Im Mittelpunkt der Eröffnungsfeier stand eine bunte Tanz- und Musikshow, bis der japanische Kaiser Naruhito um 22.08 Uhr Ortszeit die traditionelle Begrüßungsformel sprach. Delegationsleiter und DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher, der die Eröffnungsfeier von den Rängen aus verfolgte, sagte: „Die Vorfreude ist schon längst einer Spannung gewichen. Ich spüre das Kribbeln und die Ungeduld bei den Sportlerinnen und Sportlern. Das ist einfach toll und ich hoffe, dass sich das in Erfolge ummünzen lässt.“

Für Para Leichtathlet Johannes Floors war die Eröffnungsfeier eine besondere. Er lief auch ins Stadion ein, allerdings nicht mit dem deutschen Team, sondern um die offizielle Flagge des Internationalen Paralympischen Komitee hereinzubringen. „Ich war schon ein bisschen nervös. Es ist eine große Ehre, das als einziger europäischer Athlet machen zu dürfen. Ich bin einfach so stolz, ausgewählt worden zu sein, um die paralympischen Werte zu repräsentieren - und dann noch in dem Stadion, in dem ich bald 400 Meter sprinten darf. Ich bin völlig überwältigt.“

Diesen Paralympischen Spielen steht die größte globale TV-Übertragung aller Zeiten bevor. 4,25 Milliarden Zuschauer werden an den Bildschirmen erreicht. ARD und ZDF werden im täglichen Wechsel über 60 Stunden von den Wettkämpfen berichten.

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