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  • Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

ei der offiziellen Verabschiedung der Athlet*innen vor den Paralympics in Tokio richtete der Bundespräsident emotionale Abschiedsworte an das Team Deutschland Paralympics und sicherte seine Unterstützung aus der Heimat zu

Ein großer Teil des Team Deutschland Paralympics ist heute am Frankfurter Flughafen in den Räumlichkeiten der Lufthansa auf dem Weg zu den am 24. August beginnenden Paralympics in Tokio verabschiedet worden. Im Anschluss ging es für die Teilmannschaft um den dreifachen Paralympicssieger Markus Rehm auf den Flug nach Japan. DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher sowie der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa, Carsten Spohr, gaben den Athlet*innen gute Wünsche mit auf die Reise. Zudem wurde den Anwesenden eine besondere Ehre zuteil: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier richtete persönliche Worte an die Paralympics-Teilnehmer*innen.

„Eigentlich wollte ich Sie in Tokio im Deutschen Haus besuchen. Die Pandemie steht dem im Weg. Aber lassen Sie uns nach vorne schauen: Allen Hindernissen zum Trotz fliegen Sie zu einem Großereignis, das zu den Höhepunkten jeder Sportkarriere gehört – wenn es nicht sogar der Höhepunkt schlechthin ist. Und ich freue mich sehr darüber, Sie heute, stellvertretend für alle anderen aus dem Team Deutschland, wenigstens hier am Flughafen noch einmal zu treffen und Ihnen Erfolg für die Spiele zu wünschen", sagte der Bundespräsident bei der Verabschiedung des Team Deutschland Paralympics. „Wenn Sie in leeren Hallen und vor leeren Rängen um den Sieg kämpfen, dann denken Sie daran, wie viele Deutsche zu Hause vor den Bildschirmen mit Ihnen mitfiebern, ganz egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit. Wir sind dabei, wir fiebern mit, wir drücken Ihnen die Daumen!“, fügte der Bundespräsident an.

Auch der Präsident des Deutschen Behindertensportverbands, Friedhelm Julius Beucher, richtete seine Worte an die Mannschaft und sagte: „Neben Gesundheit für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünschen wir uns, dass die Paralympics als besondere Spiele in Erinnerung bleiben. Und beim Rückblick statt eines Virus die sportlichen Leistungen dominieren. Wir freuen uns auf die Leistungen unserer Athletinnen und Athleten und wünschen ihnen viel Erfolg, denken aber auch an diejenigen, die diesmal aus unterschiedlichen Gründen nicht teilnehmen. Der Vorteil: Bis Paris 2024 sind es nur noch drei Jahre.“ Zudem betonte er: „Wir hoffen, dass auch diese Spiele neues Feuer entfachen und der paralympischen Bewegung noch mehr Schwung verleihen. Denn trotz aller positiver Entwicklung ist die Aufmerksamkeit für den Para Sport längst keine Selbstverständlichkeit und wir müssen noch immer dafür kämpfen, dass unsere Athletinnen und Athleten die Wahrnehmung erhalten, die sie aufgrund ihrer Leistungen einfach verdienen – als Spitzensportler, Mutmacher und als Vorbilder für Menschen mit und ohne Behinderung.“

Die Lufthansa sei stolz darauf, das Team Deutschland Paralympics nach Tokio fliegen zu dürfen, betonte der Vorstandsvorsitzende Carsten Spohr: "So können wir einen kleinen Beitrag zu diesem großartigen Ereignis leisten. Menschen und Kulturen über Grenzen hinweg verbinden – das treibt uns bei Lufthansa an und dafür steht auch der Sport, ganz besonders die Paralympics. Wir wünschen allen Athletinnen und Athleten viel Erfolg und Glück für die anstehenden Wettkämpfe."

Neben Para Weitspringer Markus Rehm war auch die jüngste deutsche Starterin der kommenden Paralympics unter den anwesenden Sportler*innen: Para Leichtathletin Lise Petersen. Zudem stiegen heute die deutschen Sitzvolleyball-Herren sowie die Para Judoka um Carmen und Ramona Brussig ins Flugzeug nach Tokio.

Vom 24. August bis zum 5. September werden bei den Paralympics in Tokio 133 deutsche Athletinnen und Athleten und drei Guides in 18 unterschiedlichen Para Sportarten um Bestzeiten, Siege und Edelmetall kämpfen.

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