• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.
Die Athleten beim Ausdauertraining auf Handbikes | Foto: Para-Kanu Mannschaft des DKV

Die erste offizielle Trainingsmaßnahme der Para Kanuten am olympischen und paralympischen Bundesstützpunkt in Kienbaum fand überwiegend an Land statt. Denn der See, der sonst so tolle Trainingsmöglichkeiten bietet, war an einigen Tagen zugefroren. Bundestrainer André Brendel hatte Nationalmannschaftsfahrer und Nachwuchs-Athleten eingeladen, um die ersten vertieften Grundlagen für die anstrengende Saison zu legen.

Anja Adler (SV Halle), Tom Kierey ( KC Borussia Berlin), Johannes Pietzsch und Felicia Laberer von Aktiv e.V. Stahnsdorf, sowie Felix Höfner von der WSG Kleinheubach konnten in vielen Trainingseinheiten im Kraftraum, der Schwimmhalle oder mit dem Handbike ihr Kraft- und Ausdauertraining absolvieren. Weitere Athleten werden, bedingt durch ihr berufliches Engagement, erst zum anstehenden Warmwasser –Lehrgang in Südafrika zur Mannschaft stoßen. Denn Para-Kanuten sind häufig voll berufstätig, und müssen gerade in einer Saison mit dem Höhepunkt Paralympics viele Kompromisse eingehen und mit ihren Arbeitgebern die notwendigen Freistellungen aushandeln.

Der Bundestrainer, der von Jürgen Hausmann und Arne Bandholz unterstützt wurde, nutzte das Trainingslager auch dazu, die Heimtrainer Ogi Dusheva (SV Halle) und Paul Zech von Aktiv e.V. Stahnsdorf mit in die Arbeit einzubinden.

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