• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Am letzten Freitag war es mal wieder so weit: Kentertraining und Schnuppertag mit Parakanuten im Badlantic in Ahrensburg. In der kalten Jahreszeit ist es gerade für Anfänger keine schöne Vorstellung, sich in ein vereistes Boot zu begeben und Paddeln in einem schmalen Boot auszuprobieren. Um dem zu begegnen, hat der Parakanustützpunkt Hamburg zum wiederholten Male im Badlantic in Ahrensburg ein Schnuppertag angeboten, bei dem paddelinteressierte Parakanuten in sicherer Umgebung sich an den Booten ausprobieren konnten.

Logistisch ist das Ganze immer eine Herausforderung für den Trainer Arne Bandholz und den Stützpunktleiter Nikolaus Classen. Es muss an alles gedacht und in Allermöhe am Stützpunkt abgeholt werden: Boote, Paddel, Schwimmwesten, Sitze und die entsprechenden Befestigungsmöglichkeiten. Wenn aber erst einmal alles im Bad ist, kann es losgehen. Sechs PaddlerInnen im Alter zwischen 11 und 40 sind gekommen um sich in zwei Stunden in den verschiedenen Booten und mit verschiedenen Sitzen zu versuchen. Die drei mitgebrachten Boote werden vorbereitet und mit Sitzen ausgestattet. Und dann müssen die PaddlerInnen in die Boote gebracht und eine optimale Sitzposition gefunden werden, so dass sie sich im Boot sicher fühlen, und nicht gleich das Gefühl haben, umzukippen. Anschließend kann losgepaddelt werden. Wenn mal einer umkippt ist es im warmen Schwimmbad nicht weiter schlimm und es kann gleich weiter gehen. Zwischendurch gibt Edina Müller den Wartenden am Beckenrand hilfreiche Tipps und überlegt sich schon mal in Abhängigkeit der Einschränkung die richtige Sitzposition und die nötige Unterstützung, die die Paddler im Boot benötigen.

Im Laufe des Abends wird fleißig alles ausprobiert, mal ein anderes Boot, dann mal wieder eine andere Sitzschale. Am Ende konnten alle ein paar Runden im Schwimmbad drehen und hatten sichtlich Spaß an der Veranstaltung. Die ersten haben gleich gefragt, wann wir das wieder machen. Vereinzelt wurde auch schon nach dem nächsten Training im Freien gefragt, das werden wir aber angesichts der Wetterlage sicher noch um ein paar Tage verschieben müssen.

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