• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Das erwartete Aus im DRS-Pokal kam für die Zweite der BG Baskets gegen die Thüringer Bulls. In Paderborn unterlagen die Hamburger dem Tabellenprimus der ersten Liga klar 39:118. Zuvor allerdings sahen die wenigen Zuschauer in der Lise-Meitner-Sporthalle einen klassischen Pokalfight, in dem die Korbjäger von der Elbe den gastgebenden Regionalligisten aus Paderborn erst in der Verlängerung mit 72:69 niederringen konnten.

Die Paderborner haben sich nach dem letztjährigen Abstieg aus der 2. Bundesliga Nord neu und sehr gut aufgestellt. Das bekamen die mit nur sechs Spielern angereisten Hamburger schnell zu spüren: Von der ersten bis zur letzten Minute war dieses Pokalspiel ein Duell auf Augenhöhe. Die Führung wechselte denn auch ganze zehn Mal im Laufe der Partie. Den besseren Start hatten die Gastgeber, die ihre knappe Führung bis kurz vor der Halbzeit halten konnten. Aber auch nach dem Seitenwechsel konnte sich keiner der Kontrahenten klar absetzen, so dass sich die Baskets erst durch drei Punkte von Basket-Center Philipp Vogel in der letzten regulären Spielminute in die Verlängerung retteten. In der Overtime dann machten zwei Körbe von Youngster Jann Kromminga den Unterschied zugunsten der Hamburger aus. „Allein der Nervenstärke unseres ganzen Teams ist dieser Erfolg zu verdanken“, so Baskets-Coach Bernd Eickemeyer nach diesem Pokal-Krimi.

In der zweiten Erstrundenpartie setzten sich die RSB Thuringia Bulls deutlich 100:27 gegen Zweitligist Osnabrück durch, so dass die Baskets sich in ihrem zweiten Spiel des Tages am Starensemble aus Thüringen messen durften. Von der ersten Minute an waren die Hamburger den Erfurtern erwartungsgemäß in allen Belangen unterlegen. Eickemeyer resümiert: „Unabhängig vom Ergebnis war dieses Spiel eine wertvolle Erfahrung für die gesamte Mannschaft.“

Am kommenden Sonnabend steht bereits das nächste Ligaspiel für die Hamburger Zweite auf dem Spielplan: Um 17 Uhr empfängt der Tabellenfünfte BBC Warendorf die Baskets-Reserve, die gegenwärtig Rang drei in der 2. Bundesliga Nord belegt. In wieweit der Kader dann wieder vervollständig sein wird, müsse sich kurzfristig entscheiden, lässt sich der Baskets-Trainer entlocken.

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