• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.
Foto: BE

19.09.2017 – In einem spannenden Finale setzten sich die Kieler Rollstuhlbasketballer erstmals in ihrer Vereinsgeschichte im norddeutschen Regionspokal durch. Mit diversen Schlachtrufen machte sich die Freude über den Erfolg in der Sporthalle des „Helmut-Schmidt-Gymnasiums“ in Wilhelmsburg lautstark Luft.

Der Weg der „Wheeler“ zum Turniersieg führte über Vorrundenerfolge gegen Regionalligagegner Isernhagen (34:26), die Dritte der BG Baskets Hamburg (46:10) und Langenhagen (62:14). Leider spielte der Gastgeber, im Vorjahr noch Finalist, nicht nur gegen den späteren Sieger keine Rolle. Auch gegen Isernhagen und Langenhagen hatten der stark dezimiert angetretene Hamburger Regionalligist klar das Nachsehen.

Das Kieler Siegerteam (Mitte) lässt sich in der Sporthalle des
"Helmuth-Schmidt-Gymnasiums" feiern. (Foto: BE)

Dieses Turnier ist zugleich die Qualifikation für die erste Runde im bundesweiten DRS-Pokalwettbewerb, die am Wochenende 11./12. November ausgetragen wird. Dann empfangen die Schleswig-Holsteiner die Zweitligisten aus Köln und Essen sowie den Erstligaaufsteiger Hannover United. In diesem Jahr war der Paralympische Trainingsstützpunkt (PTS) Hamburg zusammen mit seinem Partnerverein, dem Hamburger SV e.V., der turnusmäßige Ausrichter. Auf den beiden Spielfeldern entwickelten sich teils dramatische Spiele, leider jedoch auch etliche sehr einseitige Partien. Grund dafür ist die Tatsache, dass viele Mannschaften mitten in der Vorbereitungsphase auf den Ligastart Anfang Oktober sind, und in dieser Phase erfahrungsgemäß die Verletzungsgefahr sehr hoch ist.

Finalgegner SG Rostock/Stralsund reiste allerdings in voller Teamstärke an und hatte sich für diesen Tag offenbar Einiges vorgenommen. Mit 38:16 (Meppen) und 51:29 (Achim) spielten sie die Vorrundengegner geradezu an die Wand gespielt. Und auch im Finalspiel hatten die Mecklenburger über weite Strecken die Nase vorne. Doch mit zunehmender Spielzeit schwanden die Kräfte und Kiel gewann im dritten Viertel die Oberhand. Mit geballter Erfahrung und einem unbändigen Siegeswillen brachten die Schleswig-Holsteiner schließlich ihre Führung ins Ziel.

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