• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Wiesbaden, 06.05.2017 – Der norddeutsche Rollstuhlbasketball-Nachwuchs sicherte sich mit einem 73:28-Kantersieg gegen die nordrhein-westfälische Auswahl Rang drei beim diesjährigen Top-4-Turnier. Im vorherigen Halbfinale unterlagen die Norddeutschen dem Turnierfavoriten aus Hessen 43:58. Die PTS-Trainer aus dem Norden, Martin Kluck (Hannover) und Bernd Eickemeyer (Hamburg), resümierten noch in Wiesbaden, dass der Abstand zur deutschen Spitze im letzten Jahr deutlich kleiner geworden ist.

Vollgas lautete das Motto, das die Nord-Coaches (Hintergrund)
ausgegeben hatten. Olli Jantz setzte das eindrucksvoll gegen NRW um.

„Wir haben gesehen, dass unsere Mannschaft bereits sehr homogen spielen kann“, meinte U19-Bundestrainer Kluck unmittelbar nach der Siegerehrung. Kluck und Eickemeyer hatten dieses Turnier eigentlich nutzen wollen, die Nord-Junioren auf den im August in Stuttgart stattfindenden Junioren-Länderpokal vorbereiten zu wollen. Eickemeyer ergänzt: „Wir haben hier nicht auf Ergebnis gespielt, sondern wollten alle möglichen Konstellationen testen.“ Für die Nord-Auswahl spielten: Alex Budde, Max Winter, Oliver Jantz, Sebastian Straub, Andrea Seyrl, Simon Schulte (alle Hannover United), Anna-Lena Henning (Langenhagen), Jasper Lentz, Fabienne Depping und Rebecca Lieb (Hamburger SV). In Wiesbaden fehlten Mirko Altmann (Hamburger SV) und Hannes Hartung (PSV Rostock).

Das Top-4-Turnier wurde von Herren-Bundestrainer Nicolai Zeltinger und U22-Nationalcoach Peter Richarz begleitet. Beide äußerten im Nachgang viel Lob am Auftritt des Nord-Teams und an den individuellen Entwicklungen der norddeutschen Spieler und Spielerinnen. Ausdruck dessen ist auch die Zusammenstellung des Allstar-Teams, das von den anwesenden Trainern gewählt wurde. Eine Allstar-Urkunde konnten Alex Budde und Oliver Jantz entgegennehmen. Budde wurde zudem als „most improved player“ (MIP) ausgezeichnet.

Nico Dreimüller (Hessen), Oliver Jantz, Alex Budde (beide Nord),
Jochen Oswald (Bayern) und Artem Rasnovski (Hessen) umrahmen
die Bundestrainer Peter Richarz und Nicolai Zeltinger sowie Jennifer
und Nicole Keller (Koordinatorinnen Kommission 8).

Die Kommission Leistungssport im Deutschen Rollstuhlsportverband (DRS) und die Bundestrainer nutzen in Wiesbaden zudem die Gelegenheit, den besten Nachwuchsathleten des Landes im Rahmen eines Perspektivabends ihre mögliche sportliche Zukunft aufzuzeigen. Das Abendprogramm stieß auf großes Interesse bei Spielern und Betreuern, was auch daran lag, dass Nicolai Zeltinger und Peter Richarz diese Infoveranstaltung sehr locker und kurzweilig gestalteten. „Jetzt hab‘ ich echt Bock darauf, einmal für Deutschland zu spielen“, meint Hamburgs Jasper Lentz.

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