• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Knapp 300 Teilnehmer, 190 Betreuer aus 46 Nationen und ca. 250 Volontäre waren vom 23. - 31.08.2015 zu Gast im fürstlichen Reitstadion in Donaueschingen.
Das Wetter war sehr schön, bis zu 36 Grad, nur an den beiden Qualifikationstagen gab es Gewitter mit heftigen Regenschauern.
Das deutsche Para-Archery Nationalteam war mit 8 Aktiven und 4 Betreuern vertreten. Das Team mit Jennifer Heß (Recurve Damen), Michael Müller (Compound Herren) beide aus dem BRSH, Uwe Herter (Compound W1 Herren), Lucia Kupzcyk, Vanessa Bui, Karina Granitza (Compound Damen), Maik Szarzewski und Mario Oehme (Recurve Herren) mit Cheftrainer Mathias Nagel, Cotrainer Harry Mende, Teammanager Matthias Meudt und der Physio Lena Mareike Schlie hat sich gut verkauft.

Die Compound Damen kämpften sich ins Goldfinale und unterlagen dort ihren „Dauergegnerinnen aus Russland" nur äußerst knapp im Stechen. Sie freuten sich über die Silbermedaille.

Für die Sportler war es nicht nur eine Weltmeisterschaft im eigenen Land sondern auch ein wichtiges Event für die Quotenplätze für Rio 2016. Jennifer Hess und Uwe Herter kamen jeweils unter die ersten Acht und sicherten somit jeweils einen Quotenplatz für Deutschland. Michael Müller kämpfte sich im Paralympischen Ausscheidungsturnier auf Rang 4 und kann so ebenfalls auf einen Quotenplatz für Deutschland hoffen.
Im Mixed Team Wettbewerb lief es nicht so gut. Jennifer Heß und ihr Partner Maik Szarzewski kamen auf Rang 9, Michael Müller und seine Partnerin Vanessa Bui endeten auf Rang 17.
Auf dem Weg nach Rio gibt es für das Team noch zwei weitere Möglichkeiten Quotenplätze zu erhalten, als erstes bei der Europameisterschaft Anfang April in Frankreich und beim Weltcup im Juni in Nove Mesto / Tschechien.

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