• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Bei den Deutschen Meisterschaften der Damen im Rollstuhlbasketball hat das Team Hamburg den zweiten Platz belegt. In einem hoch spannenden Finale mussten sich die Hanseatinnen dem favorisierten Team Nordrhein-Westfalen mit 64:71 (36:40) geschlagen geben. In der Auswahl von Cheftrainer Holger Glinicki (BG Baskets Hamburg) standen mit Gesche Schünemann, Annika Zeyen und Maya Lindholm drei Akteure aus dem erweiterten Bundesliga-Kader der BG Baskets Hamburg.

Keine Pause für die deutschen Nationalspielerinnen im Dienste von Hamburgs Rollstuhlbasketballern. Nur wenige Tage nach dem Gewinn des Continental Clash mit dem Team Germany in Worcester (England), rollten Schünemann, Zeyen, Lindholm und Glinicki in der Artland-Arena Quakenbrück bei den Deutschen Meisterschaften der Damen schon wieder übers Parkett. Nach einer erfolgreichen Gruppenphase mit zwei deutlichen Erfolgen über Hessen und Niedersachsen (47:32, 74:21), stellte auch das Team Bayern im Halbfinale die Nordlichter vor kaum ernstzunehmende Probleme (60:23). Im Endspiel wartete dann das favorisierte Team aus Nordrhein-Westfalen um die Nationalspielerinnen Marina Mohnen und Anni Gerwinat, die nach 40 spannenden Spielminute knapp, aber verdient (71:64) triumphieren konnten „Das war ein tolles Spiel von uns.
Aber ohne Mareike Miller hat uns am Brett die Durchschlagskraft gefehlt", kommentierte Trainer Holger Glinicki nach dem Schlusspfiff. Baskets-Centerin Miller hatte sich einer Knie-Operation unterzogen und steht bis Ende Juli nicht zur Verfügung. „Das Team NRW hat verdient gewonnen - sie waren im gesamten Turnier die bessere Mannschaft", so Glinicki weiter.

Für das Team Hamburg um Topscorerin Gesche Schünemann (30 Punkte im Finale) bleibt am Ende mit nur einer Niederlage im gesamten Turnier die Silbermedaille. Für die Nordlichter spielten in Quakenbrück: Esther Bode, Katja Fiedler, Maya Lindholm, Manja Mund, Tanja Schleicher, Gesche Schünemann, Nicole Seifert, Annika Zeyen.

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