• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Im Top-Spiel der ersten Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) unterliegen die BG Baskets Hamburg gegen den Triple-Champion RSB Thuringia Bulls mit 61:82 (33:42). In der Höhe war es aus Hamburger Sicht am Ende eine zu deutliche Niederlage.

Schon vorher war klar: Um den noch ungeschlagenen Thüringern am Samstagabend Punkte zu klauen, müsste alles stimmen. Durch ein misslungenes erstes Viertel (14:25) hatten sich die Korbjäger des Hamburger Sport-Vereins das Leben früh schwergemacht. Im zweiten und dritten Viertel rollte der Gastgeber in einer dann ausgeglichenen Begegnung dem frühen Rückstand hinterher (Spielstand nach dem dritten Viertel: 51:62). Im Schlussviertel konnte sich der Meister aus Elxleben dann aber doch deutlich absetzen; mit 21 Punkten Differenz demonstrierten die Gäste vor etwa 300 Zuschauern ihre gnadenlose Klasse.

Nicht über die Niederlage an sich, sondern über eine Vielzahl gescheiterter Einzel-Aktionen ärgerte sich HSV-Cheftrainer Holger Glinicki schon während des Spiels. Sein Fazit: „Insgesamt haben wir zu viele kleine Fehler gemacht. Unnötige Ballverluste, vergebene leichte Körbe und ein schlechtes Umschaltspiel von Angriff auf Verteidigung haben gegen ein perfekt eingespieltes Team aus Thüringen ein besseres Ergebnis verhindert.“

Nach der Niederlage gegen Rekordmeister RSV Lahn-Dill am zweiten Spieltag lassen die BG Baskets Hamburg zum zweiten Mal in dieser Spielzeit Big Points liegen. Hinter den beiden ungeschlagenen Mannschaften behalten die Norddeutschen weiterhin den dritten Tabellenplatz, den es am kommenden Samstag auswärts gegen den ASV Bonn zu festigen gilt.
Für die BG Baskets Hamburg spielten:
Ghazian Choudhry (20 Punkte), Jake Williams (15), Reo Fujimoto (8), Nikola Goncin (6), Karlis Podnieks (4), Mitsugu Chiwaki (2), Matthias Heimbach (2), Hirokai Kozai (2), Kai Möller (2), Anne Patzwald

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