• Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

Die BG Baskets Hamburg haben die erste Runde des DRS-Pokals (Deutscher Rollstuhl-Sportverband) erfolgreich überstanden - zwei Siege bahnen den Weg unter die Top acht: Die erste Begegnung gegen Gastgeber Hannover United 2 aus der Regionalliga Nord gewannen die HSVer ohne Mühe mit 101:17 (48:12), im Anschluss ging es in der Neuauflage des Duells gegen Vorwochenend-Gegner BSC Rollers Zwickau bei diesem Mal mit 73:56 (38:28) umkämpfter zu; als erneuter Sieger zählen Kapitän Gaz Choudhry und Kollegen nun zu den acht siegreichen Viertelfinalisten.

Das erste Match gegen die um zwei Klassen niedriger spielenden Hannoveraner diente dabei erwartungsgemäß zum Warmrollen. In vier klar gewonnen Vierteln (21:10; 27:2; 25:2; 28:3) sollte keine Spannung aufkommen – Cheftrainer Holger Glinickis Resümee hinterher: „eher ein Trainingsspiel“.

Das zweite Spiel fand dafür über weite Strecken auf Augenhöhe statt: Die Zwickauer wollten in ihrer ersten Pokalaufgabe gegen den Zweitligisten Paderborn unbedingt den ersten Pflichtspiel-Sieg der Spielzeit 2016/2017 einfahren und Selbstvertrauen tanken. Doch die Partie gegen die AHORN Panters musste von den Westfalen krankheitsbedingt abgesagt werden. So kam es für die Sachsen direkt zur Revanche gegen die Korbjäger von der Elbe. „Es war das von mir erhoffte engere Spiel, in dem wir gerade in der Verteidigung phasenweise schon gut agiert haben. Im Angriff haben wir aber leider zu oft unkonzentriert abgeschlossen und einige leichte Punkte liegen gelassen“, so Glinicki nach Spielende.

Am 17. Dezember geht es im Pokal weiter und um den Einzug ins Final Four – als Gegner dafür wurden dem HSV die Frankfurter Mainhatten Skywheelers aus der zweiten Liga zugelost. „Ein machbarer Gegner“, kommentiert der HSV-Trainer.

Der Fokus liegt nun aber erst einmal wieder auf der Bundesliga: Am kommenden Samstag erwarten die BG Baskets die Double-Sieger RSB Thuringia Bulls in der Wilhelmsburger Inselpark-Arena - Spielbeginn des RBBL-Spitzenspiels ist um 18:30 Uhr.

Für die zweite Mannschaft der BG Baskets Hamburg um Nationalspielerin Maya Lindholm ist nach der ersten Runde im Pokal Schluss – gegen Mitaufsteiger Essen haben die Norddeutschen denkbar knapp 57:61 (11:16; 20:14; 16:14; 10;17) verloren und sind damit aus dem Pokalwettbewerb ausgeschieden.

Für die BG Baskets Hamburg spielten:
gegen Hannover: Goncin (25 Punkte / 2 Dreier), Williams (24/4), Möller (17), Kozai (13/1), Choudhry (10), Chiwaki (8), Heimbach (4), Patzwald, Podnieks
gegen Zwickau: Williams (25 Punkte / 3 Dreier), Choudhry (22/1), Kozai (12), Goncin (8), Möller (4), Chiwaki (2), Heimbach, Patzwald, Podnieks

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