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  • Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.

In der richtungsweisenden Partie der 2. Rollstuhlbasketball-Bundesliga, in dem sich Aufsteiger BG BASKETS 2 und die Ahorn Panther aus Paderborn gegenüberstanden, war zunächst Nervosität trumpf. Die Hamburger fanden jedoch schneller in die Spur als die Gäste und siegten am Ende unangefochten und verdient 58:44 (15:9, 31:15, 44:27). Durch diesen Erfolg verlassen die Hanseaten zumindest vorerst die Abstiegsränge.

Die Partie war klar vom Defensivspiel bestimmt. Beide Teams gingen besonders unter den eigenen Körben eine harte Gangart, was die drei Referees stark forderte. Das Trio hatte jedoch seine Linie und hielt diese bis zum Ende durch. Und das war auch erforderlich, denn die Atmosphäre zwischen den Kontrahenten war bereits vor der Begegnung durch suspekte Formulierungen im Vorbericht auf der Paderborner Homepage vergiftet.

Sportlich ließ die Zweite der BG BASKETS bis zur Halbzeit keine Zweifel am Ausgang des Spiels aufkommen. Das Defensivkonzept funktionierte und in der Offensive machte sich der Einsatz des erfahrenen Nikolaus Classen bezahlt: Über den ehemaligen Erstligaspieler wurden etliche schnelle Aktionen initiiert, die die Defensive der Gäste eindeutig überforderte. Doch nicht allein Classens Einsatz machte an diesem Tag den Unterschied aus. Auch die nur wenig erfahrenen Centerspieler Karim Drews und Philipp Vogel, sowie Jan Wienk zeigten gegen die Ost-Westfalen Selbstvertrauen und hatten viele gute Aktionen.

Im dritten und vierten Spielabschnitt nahm die Rotation der Hamburger Bankspieler Fahrt auf. Coach Eickemeyer leistete sich dabei den Luxus, allen zehn Akteuren Spielpraxis zu geben – und die Bankspieler nutzten die Gelegenheit, ihre Qualitäten zu zeigen. Für die BG BASKETS 2 spielten Niko Classen (10), Dirk Thalheim (9), Wienk, Drews, Stephan Pauly (je 8), Niklas Neuroth (7), Philipp Vogel (4), Maya Lindholm, Nikole Seifert (je 2) und Mirko Altmann.

Am kommenden Wochenende sind die BG BASKETS 2 spielfrei. In zwei Wochen steht die erste Runde im DRS-Pokalwettbewerb für die Erste und die Zweite Mannschaft der Hamburger auf dem Terminplan: Während Holger Glinicki mit seiner Erstligatruppe in Hannover antreten muss, reist das Zweitligateam nach Jena und trifft dort auf Mitaufsteiger „Hot Rolling Bears“ aus Essen. Die nächste Aufgabe in der Liga steht am 13. November an, wenn der vom Niederländischen Männer-Nationalcoach betreute RSC Osnabrück Hamburgs Zweite erwartet.

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