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  • Ein Handbike-Fahrer mit dem Slogan: Ich kann zwar nicht laufen, aber aufs Treppchen komm ich trotzdem
  • Eine Bogenschützin im Stehen mit dem Slogan: Meine Behinderung sieht man mir nicht an. Aber meinen Siegeswillen.
  • Ein blinder Fußballspieler mit Augenbinde und dem Slogan: Ich habe zwar noch nie ein Tor gesehen, aber ich weiß wie man eins schießt.
  • Eine Handbike-Farerin mit dem Slogan: Man muss nicht laufen können, um die Konkurenz stehen zu lassen.
  • Ein Mann dem eine Hand fehlt, der ein Segel montiert mit dem Slogan: Ob mir eine zweite Hand helfen könnte? Beim Aufhängen der Trophäen vielleicht.
Gruppenfoto der Teilnehmenden | Foto: Pia Wilke, HSV e.V.

Endlich wieder Rollstuhlbasketball: In Hamburg konnte unter strengen Hygiene-Vorschriften das erste TryOut powered by Wellspect stattfinden - und das sorgte für viel Freude.

„Oh je, mir tut ja jetzt schon alles weh“, klagt Yorusalem „Yorsi“ Yohanns (18) am Schluss des gut fünfstündigen Tryout-Trainings in Hamburg. Und die junge Paraplegikerin, die direkt aus einer schleswig-holsteinischen Rehaklinik in die Sporthalle am Horner Weg gekommen ist, befürchtet für den nächsten Tag noch Schlimmeres. Doch das Erlebte, und besonders die vielen kleinen Erfolgserlebnisse, während der DRS-Veranstaltung wiegen - wie eigentlich immer - jeden Muskelkater auf. „Das war ein toller Tag und Rollstuhlbasketball ist ein geiler Sport“, resümiert die junge Fehmarnerin denn auch tags darauf.

So wie „Yorsi“ dürfte es auch den anderen 17 Teilnehmern und Teilnehmerinnen des einzigen Tryouts des Jahres 2021 in Hamburg ergangen sein. Jedenfalls blickten die Trainer Alireza Ahmadi und Bernd Eickemeyer und die Tryout-Coaches Lara van Haaren, Fabienne Depping und Sven Kidon am Ende der Veranstaltung in viele lachende Gesichter. „Glückliche Teilnehmer zu sehen, bedeutet immer nicht viel falsch gemacht zu haben“, lässt sich auch Coach Eickemeyer zitieren als er die Sporthalle am Abend zuschloss.

Der Hamburger Landestrainer und Leiter des Nachwuchs-Leistungszentrums (NLZ) für Rollstuhlbasketball freute sich zudem darüber, dass der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg e.V. (BRSH) und der Hamburger SV e.V. fest hinter der jüngst geschlossenen Vereinbarung zum Aufbau eines NLZ in der Hansestadt stehen und ihr Interesse an der Nachwuchsförderung im Rollstuhlbasketball mit einem Besuch in der Sporthalle am Horner Weg untermauerten.

Wenn das pandemische Geschehen es zulässt, plant das NLZ das nächste Tryout im Februar 2022 in Hamburg. Ein genauer Termin wird über die DRS-Medien und parallel über das lokale Informations-Netzwerk bekanntgegeben.

Bernd Eickemeier

 

Es war ein gelungener Auftakt nach einer langen coronabedingten TryOut-Pause in der Hansestadt. „Herzlichen Dank an Bernd Eickemeier und sein Trainerteam, das HSV-Team für die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung sowie an die Firma Wellspect“, sagte Jutta Retzer, die im deutschen Rollstuhlbasketball für Kinder und Jugend zuständig ist.

Wenn das pandemische Geschehen es zulässt, plant das NLZ das nächste TryOut im Februar 2022 in Hamburg. Ein genauer Termin wird über www.rollstuhlbasketball.de und parallel über das lokale Informations-Netzwerk bekanntgegeben.

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