Segeln

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Der Segelsport bietet die besten Voraussetzungen zur Integration Behinderter in den Sport und die Gesellschaft. Kaum eine Sportart bietet Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit chancegleich gegen Nicht-Behinderte im gleichen Wettbewerb anzutreten. Der Segelsport bietet sogar die Möglichkeit, dass ein behinderter Segler Weltmeister unter einer Mehrheit von nicht-behinderten Seglern werden kann. Darüber hinaus ist auch der spezielle therapeutische Nutzen unter Medizinern hoch anerkannt.

Das Boot

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Die 2.4mR ist das kleinste und jüngste Mitglied in der Familie der Metre-Rule Boote. Ihre grossen Schwestern sind der 6mR, 8mR und der ehemaligen America´s Cupper 12mR oder 12er.

Die erste 2.4mR wurde 1983 in Stockholm gezeichnet. 1992 erhielt die Klasse ihren Status als International Class von der ISAF und ist seit 1998 paralympische Bootsklasse.

Offene Weltmeisterschaften werden mit bis zu 115 Booten gesegelt, wobei der Anteil der Segler mit Behinderungen bei ca. 25 % liegt. Das Boot bietet jedem Segler absolute Chancengleichheit. Weder Größe, Gewicht oder Kraft spielen eine entscheidende Rolle. Ebenso sind Behinderungen in dieser Klasse völlig nebensächlich. So wurde die offene 2.4mR WM schon mehrmals von Seglern mit Behinderungen gewonnen!

Das Boot bietet alles an Trimmeinrichtungen, was die Segelszene kennt. Es ist sehr sensibel zu steuern - Trimmänderungen machen sich sofort bemerkbar. Durch Auftrieb-Tanks ist das Boot unsinkbar und 180 Kg Blei im Kiel machen es auch bei über 6 Bft. (25 Knoten) segelbar. Eine Höhe am Wind von 30 - 35 Grad und seine Surf-Fähigkeit auf der Welle lassen kaum Wünsche offen.
Das Boot kann an jede Art der körperlichen Behinderung angepasst werden. Rollstuhlfahrer steuern anstelle der Fusspedale mit einer Pinne vor der Brust. Gesteuert wird über Fußpedale oder eine Pinne vor der Brust. Alle Trimmeinrichtungen sind im direkten Zugriff des Seglers und erfordern wenig Kraft - aber viel Fingerspitzengefühl!
Neben der 2.4mR gibt es noch 2 weitere paralympische Bootsklassen. Die Sonar wird mit 3 Personen, die Skud 18 zu zweit gesegelt.

Zielgruppe

Weder Alter, Geschlecht, Körpergröße oder der Grad der Behinderung spilen im Segelsport eine Rolle. Im Segelsport tritt jeder gegen jeden an. Es gibt also keine Schadensklassenregelungen oder eine Unterteilung nach Geschlecht. In den Crew-Booten Sonar und Skud 18 ist allerdings ein minimaler Behinderungsgrad der gesamten Mannschaft festgelegt. Es ist also nicht möglich, dass eine Mannschaft aus nur gering Behinderten gegen eine mit schweren Behinderungen antritt.

Athleten

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Heiko Kröger
(Gold in Sydney 2000, 7facher Weltmeister)

Ansprechpartner & Informationen

Abteilung Segeln im DBS
Wilfried Klein
wm.klein@gmx.de

Aktivensprecher Segeln
Heiko Kröger
heiko.kroeger@online.de