Ausbildungslehrgänge 2012

Ausbildung Übungsleiter Rehabilitationssport - 2. Lizenzstufe (B-Lizenz)

Zielgruppe:
Die Ausbildung zum “Übungsleiter Rehabilitationsport” 2. Lizenzstufe (B-Lizenz) richtet sich an alle Erwachsenen, die Rehabilitationssport mit Behinderten oder von Behinderung bedrohten oder chronisch kranken Menschen anleiten möchten. Eine Anbindung an den organisierten Sport oder an Mitgliedsorganisationen des BRS Hamburg muss bestehen.

Umfang und Aufbau der Ausbildung
Der Umfang der Ausbildung zum “Übungsleiter Rehabilitationssport” beträgt 180 Lerneinheiten (Innere Medizin 210 Lerneinheiten). Eine Lerneinheit (LE) beträgt 45 Minuten. Eingerechnet sind 16 LE Erste-Hilfe-Kurs (wird im Rahmen der Lehrgänge nicht angeboten), vier bis acht LE Hospitation (Innere Medizin zehn LE) und acht LE Heimarbeit.

Die Ausbildung ist modular aufgebaut und beginnt mit dem Grundlagen “Block 10” von insgesamt 90 Lerneinheiten. Erst nach erfolgreicher Teilnahme oder nach Anerkennung dieses Blocks ist eine Teilnahme an den Profilblöcken der jeweiligen Lizenzen möglich (siehe auch Anerkennungstabelle von Qualifikationen auf Seite 5). Die weiteren Profilblöcke umfassen weitere 90 LE (Innere Medizin 120 LE).

Abschluss der Ausbildung
Innerhalb der Lehrgänge werden Lernerfolgskontrollen durchgeführt. Die Profillehrgänge schließen mit einer schriftlichen Prüfung und einer praktischen Lehrprobe ab.

Näheres zum Thema „Lizenzerwerb“ finden Sie hier, „Formalitäten“.

Lehrgangsgebühren
A = Gebühren gelten für Teilnehmer, die einem Mitgliedsverein des Hamburger Sportbund (HSB) angehören.

B = Gebühren gelten für Teilnehmer, die einem Mitgliedsverein eines anderen Landessportbundes angehören oder einem Mitglied des BRS Hamburg angehören, der nicht Mitglied des HSB ist.

C = Gebühren gelten für Interessierte ohne Anbindung an Mitglieder des BRS Hamburg, des HSB oder eines andern Landessportbundes.

Anerkennungstabelle Übungsleiter Rehabilitationssport – 2. Lizenzstufe (B-Lizenz)

Block 10 - Allgemeine Grundlagen

Der Block 10 teilt sich in zwei Teile:

Block 10 Teil 1. (P16)
Der Teil 1. (P16) beschäftigt sich zum Beispiel mit den Richtlinien zur Aus- und Fortbildung im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), Deutschen Behindertensportverband (DBS), Vereinbarungen, Verträge, Abkommen über den ambulanten Rehabilitationssport, der Anerkennung von Rehabilitationssportgruppen, der Bewilligung und Abrechnung des Rehabilitationssports, den Ausbildungs-richtlinien und dem Lizenzierungsverfahren. Weitere Inhalte sind Rechtsfragen zur Durchführung des Sports, unterschiedliche Zielsetzungen des Behinderten- und Rehabilitationssports, Psychologie und Soziologie, Funktion des Übungsleiters u.a.
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Block 10 Teil 2.
Der Teil 2 von Block 10 beinhaltet neben den anatomischen und physiologischen Grundlagen, didaktisch-methodische Aspekte des Rehabilitationssports, z.B. Auswahl geeigneter Sport- und Bewegungsangebote, Stundenplanung und -gestaltung, Analyse von Sportstunden usw. Weitere Inhalte sind Ernährung, Grundlagen der Bewegungs- und Trainingslehre in Theorie und Praxis sowie zahlreiche praktische Beispiele aus den Bereichen Bewegungsspiele, Tanz, Bewegung im Wasser, spezielle funktionelle Gymnastik, Körperwahrnehmung, u.v.m.
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Block 30 - Orthopädie

Die Themen sind medizinische Grundlagen, spezielle Methodik/Didaktik, zahlreiche Sportpraxis, Psychologie und Soziologie zu folgenden Erkrankungen: Wirbelsäulenschäden/Haltungsschäden, Osteoporose, Amputation, Gliedmaßenmissbildungen, Gelenkschäden (z.B. Arthrosen), Gelenkersatz, Morbus Bechterew und Krebserkrankungen. Innerhalb des Lehrgangs werden Lernerfolgskontrollen durchgeführt. Der Lehrgang schließt mit einer schriftlichen Prüfung und einer praktischen Lehrprobe ab.
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Kompaktausbildung - Block 30 - Orthopädie

Die Inhalte orientieren sich an Block 30 – Orthopädie, jedoch wird der Schwerpunkt vermehrt in die sportpraktischen Themen gesetzt. Innerhalb des Lehrgangs werden Lernerfolgskontrollen durchgeführt. Der Lehrgang schließt mit einer praktischen Lehrprobe ab.
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Block 40 - Innere Medizin

Die Themen sind medizinische Grundlagen, spezielle Methodik/Didaktik, zahlreiche Sportpraxis, Psychologie und Soziologie und Ernährung zu folgenden Erkrankungen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, periphere arterielle Verschlusserkrankungen, Nierenerkrankungen und Diabetes. Innerhalb des Lehrgangs werden Lernerfolgskontrollen durchgeführt.
Der Lehrgang schließt mit einer schriftlichen Prüfung und einer praktischen Lehrprobe ab.
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Block 70 - Geistige Behinderung

Themen sind u.a. medizinische Grundlagen, spezielle Methodik/Didaktik, zahlreiche Sportpraxis, Psychologie, Soziologie und Psychomotorik zu folgenden Erkrankungen: Geistige Behinderung, Lernbehinderung, Aufmerksamkeits-Defizit-Syndom (ADS), Teilleistungsstörungen und Entwicklungsabweichungen. Innerhalb des Lehrgangs werden Lernerfolgskontrollen durchgeführt. Der Lehrgang schließt mit einer schriftlichen Prüfung und einer praktischen Lehrprobe ab.
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