Die Zweite der BG Baskets kommt zum Saisonende hin in der 2. Rollstuhlbasketball-Bundesliga immer besser in Fahrt. Am 12. Spieltag gelang durch den 65:35-Erfolg (25:4, 39:16, 59:22) bei ALBA Berlin im Kampf gegen den Abstieg ein echter Befreiungsschlag.

Während auf Seiten der Hauptstädter Topscorer Jan Rittner fehlte, stand Hamburgs Coach Bernd Eickemeyer sein fast komplettes Team zur Verfügung. Und die Baskets hatten sich für diese Partie einiges vorgenommen. „Wir wollten von der ersten Minute an zeigen, dass wir die Punkte haben wollen“, berichtet der HSV-Trainer. Entsprechend starteten die Gäste mit einer aggressiven, offensiven Verteidigungsvariante, die schnell Früchte trug. Über 6:2 (2.) und 14:4 (4.) ging der erste Spielabschnitt mit 25:4 deutlich an die Baskets.

Im zweiten Viertel schalteten die Rollis von der Elbe einen Gang herunter, was die Gastgeber wieder besser ins Spiel brachte. Eickemeyer erklärt: „Wir haben ein paar Dinge ausprobiert, was den Fokus von der Defensive auf andere Elemente des Spiels verlagerte.“ Gut geklappt habe dabei erstmals das Centerspiel über Philipp Vogel und Karim Drews, freute sich Eickemeyer. Allerdings stand auch zu befürchten, die eigene Linie zu verlieren.

In der Halbzeitpause wurde das Spiel erneut auf die Defensivarbeit umgestellt, was dem Gegner dann auch schnell den letzten Nerv raubte. Denn die Hamburger Pressvariante schlug erneut so gut an, dass ein abschließender 10:0-Lauf im dritten Viertel die Weichen endgültig auf Sieg stellte. In dieser Phase war es besonders der großen Übersicht von Baskets-Kapitän Dirk Thalheim und Pointguard Jan Wienk zu verdanken, dass die Albatrosse geradezu an die Wand gespielt wurden. „Dieses Viertel hat gezeigt, welch großes Potential und welch starker Wille in unserem Team steckt“, freute sich denn auch der Baskets-Kapitän. Für Hamburg spielten Thalheim (20), Stephan Pauli (16), Vogel (10), Drews, Niclas Neuroth (je 8), Maya Lindholm (2), Wienk (1) und Mirko Altmann.

Am 18. März steigt das letzte Heimspiel der laufenden Spielzeit in der Sporthalle des Helmut-Schmidt-Gymnasiums in Wilhelmsburg. Zum Saisonausklang empfangen die Baskets keinen geringeren Gegner, als den frisch gekürten Meister und Erstliga-Aufsteiger aus Hannover. Das United-Team behauptete sich an diesem 12. Spieltag mit 56:52 nur erstaunlich knapp in Essen. Zudem schafft der Tabellendritte aus Osnabrück nur ein 52:48 in eigener Halle gegen die bereits abgestiegenen Panther aus Paderborn. „Diese Ergebnisse zeigen, dass im Abstiegskampf noch kräftig Musik ist. Und genau das macht unseren Erfolg in Berlin noch wertvoller“, so Baskets-Coach Eickemeyer.

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