Für die BG Baskets Hamburg kam es am 14. Spieltag der aktuellen Rollstuhlbasketball-Bundesligasaison (RBBL) zum angekündigten Härtetest gegen die RSB Thuringia Bulls – leider ohne Happy End für die HSVer! Beim amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger in Elxleben unterlag das Team um Kapitän Gaz Choudhry am Ende mit 94:68 (51:32) Punkten.

Dabei fanden die HSV-Rollstuhlbasketballer zunächst sehr gut in Partie und gewannen das erste Viertel gegen die Bullen mit vier Zählern Vorsprung (19:23). Im zweiten Viertel wurden die BG Baskets dann jedoch mit einer Reihe von Schiedsrichterentscheidungen hintereinander konfrontiert, die sie aus ihrem Spielrhythmus brachten und anschließend nicht mehr richtig ins Match finden ließen. Der Gastgeber aus Thüringen um die Top-Scorer Joakim Linden (38), Aliaksandr Halouski (21) sowie Andre Bienek (17) nutzte das schonungslos aus, drehte das Spiel und gewann die Partie schließlich deutlich mit 26 Punkten Vorsprung (94:68) gegen das HSV-Team.

„Hochachtung an die RSB Thuringia Bulls! Sie haben sehr gut getroffen und das Spiel verdient gewonnen. Wir wiederum haben drei Viertel gut mitgehalten, haben uns heute im zweiten Viertel jedoch durch nicht planbare Dinge aus dem Konzept bringen lassen und das Viertel mit 9:32 abgeschenkt.“, sagt HSV-Coach Holger Glinicki zum Spielergebnis und ergänzt, „In Zukunft und für die anstehenden Playoffs müssen wir lernen, anders mit solchen Situationen umzugehen.“

Am Tabellenplatz der HSV-Korbjäger in der ersten RBBL ändert die heutige Niederlage indes nichts. Die BG Baskets stehen weiterhin fest an Position drei und können diese bereits in der kommenden Woche weiter stärken. Am 18.02.2017, um 18.30 Uhr, empfangen die HSVer im heimischen Wohnzimmer in der Inselpark-Arena Wilhelmsburg den derzeit Tabellenachten ASV Bonn.

Für die BG Baskets Hamburg spielten in Elxleben: Jake Williams (21 Punkte/ davon 5 Dreier), Reo Fujimoto (16), Ghazian Choudhry (14/ 2 Dreier), Hiroaki Kozai (10), Kai Möller (4), Nikola Goncin (3/ 1 Dreier), Mitsugu Chiwaki, Matthias Heimbach, Anne Patzwald, Karlis Podnieks

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